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Aktuelle Informationen der DADINA

15 Jahre Nahverkehrsorganisation DADINA

Mehr Fahrgäste – Neue Straßenbahnstrecken – Bahn zwischen Pfungstadt und Darmstadt – Odenwaldbahn erfolgreich – Digitaltechnik informiert besser – Fahrkarten für jedermann

25.06.2012

Am 1. Juli feiert die Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation – DADINA – ihren 15. Geburtstag. Die Organisation ist damit aus den Kinderschuhen herausgewachsen und schon ein stattlicher Teenager geworden. Ein großes Fest möchten die Verantwortlichen bei der DADINA nicht feiern, Ende Juni gibt es im Anschluss an die Verbandsversammlung einen kleinen Umtrunk . „Für Herbst plant die DADINA dann allerdings eine öffentliche Veranstaltung. Zum Thema „Mobilitätsmanagement“ werden sich dann Fachreferenten austauschen“, kündigen die beiden Vorstandsvorsitzenden Christel Fleischmann und Brigitte Lindscheid an, die den Verband seit der Kommunalwahl im Frühjahr 2011 leiten.

Kreisbeigeordneter Fleischmann und Stadträtin Lindscheid nutzen das Jubiläum, um die gute und erfolgreiche Kooperation des Landkreises Darmstadt-Dieburg und der Stadt Darmstadt zu loben: „Nirgends sonst in Hessen gibt es eine vergleichbare Zusammenarbeit zweier Gebietskörperschaften im öffentlichen Personennahverkehr“. Beiden fällt es leicht positive Beispiele aus den letzten fünf Jahren zu nennen.

Fahrgastzahlen steigen stetig
Im Einzugsgebiet der DADINA, in dem rund 433.000 Menschen auf 780 Quadratmetern leben, sind täglich viele Busse und Bahnen unterwegs, die von den Fahrgästen sehr gut angenommen werden. 2010, so die aktuelle Statistik, nutzten drei Prozent mehr Fahrgäste den öffentlichen Personennahverkehr, was deutlich über dem bundesweiten Niveau liegt. Gegenüber 2004 sind die Fahrgastzahlen um rund ein Drittel gestiegen. Insgesamt nutzten 46,5 Millionen Fahrgäste die lokalen öffentlichen Verkehrsmittel im DADINA-Gebiet. Zur Auswahl standen rund 16,2 Millionen Fahrplankilometer, davon fast elf Millionen Buskilometer, knapp unter drei Millionen Straßenbahnkilometer und rund 2,5 Zugkilometer im Regionalverkehr. Das Leistungsangebot umfasst zurzeit 81 Linien einschließlich acht Anrufsammeltaxis, unter der Regie von Kommunen im Landkreis. 554 Haltestellen und 29 Bahnhöfe bieten den Wartenden Schutz. Vierzehn Verkehrsunternehmen kümmern sich um die Beförderung der Fahrgäste.

Kooperation hat schon viel erreicht
Dass sich die DADINA auf ihren Erfolgen nicht ausruht, beweisen die aktuellen Bestrebungen zu den Straßenbahnverlängerungen zur TU – Lichtwiese und nach Roßdorf – Groß-Zimmern. Gerne würden die Verkehrsdezernten eine Basis für die Zukunft schaffen mit der die verkehrliche Situation in der Darmstädter Innenstadt entlastet und gleichzeitig möglichst viele Fahrgäste aus dem Ostkreis komfortabel nach Darmstadt und auch wieder von dort nach Hause gebracht werden können. An anderen Schnittstellen zwischen Landkreis und Stadt funktioniert dies bereits gut. Fleischmann erwähnt in diesem Zusammenhang die Verlängerung der Straßenbahn nach Alsbach „Am Hinkelstein“ (2008) und die Reaktivierung der Pfungstadtbahn (2011) sowie den Abschluss der Modernisierung der Odenwaldbahn (2008). Für Lindscheid zählen darüber hinaus die Straßenbahnverlängerung Arheilgen zur neuen Endhaltestelle „Dreieichweg“ (2011) und die zusätzlichen Fahrtenangebote zur TU-Lichtwiese zu den Erfolgen der vergangenen Jahre. Aus Sicht der beiden Vorstandsmitglieder helfen weitere Maßnahmen den ÖPNV laufend voranzubringen. Hier nennen sie das neue Buskonzept im Großraum Groß-Umstadt (2010), bei dem alle Buslinien in der Region bei einem Verkehrsunternehmen neu geordnet wurden; zusätzliche Verbindungen zum Campus der Fachhochschule in Dieburg (2007); Einführung des BurgenBusses (2011), der die Veste Otzberg, die Burg Breuberg und die Villa Haselburg verbindet.

Technische Möglichkeiten werden genutzt und individuelle Fahrkarten angeboten
Mehr Annehmlichkeiten bieten auch die Errungenschaften von Digitaltechnik, Internet und Handy. Dank moderner Technologien ist im ÖPNV eine noch schnellere und bessere Kundeninformation möglich. Fleischmann und Lindscheid verweisen dabei auf die digitalen Anzeigetafeln, die Echtzeitdaten für Busse und Bahnen, den Einsatz von Handys und elektronische Tickets.
Individuelle Fahrkartenangebote wie SeniorenTicket in den Preisstufen 1 bis 4, HeinerfestTicket oder das bewährte MobiTick lassen fast keine Wünsche beim Bus und Bahn fahren offen. Seit Ende 2011 kostet zudem die Tageskarte weniger als zwei Einzelfahrkarten.

Mobilitätsmanagement zeigt neue Wege: Schulen, Behörden und Unternehmen werden integriert Verstärkt engagiert sich die DADINA in Beratungsangebote, die die Mobilität ihrer Kundschaft fördern und unterstützn. Fleischmann und Lindscheid nennen die Ausbildung von Jugendlichen zu Bus- und Bahnbegleitern, Workshops zum betrieblichen Mobilitätsmanagement für Unternehmen und Behörden sowie die Aktivitäten der RMVMobiPartner, die sich um die älteren Fahrgäste kümmern. Auf diesem guten Weg möchte die Organisation weitergehen. So kommt ab August ein neuer Mitarbeiter zum DADINA-Team, um sich insbesondere um den Bereich des betrieblichen Mobilitätsmanagement zu kümmern. Zum Konzept passt auch das Vorhaben der DADINA, am 9. November eine Informationsveranstaltung zum Thema „Mobilitätsmanagement“ mit Fachvorträgen zu veranstalten. Dazu lädt die Vorstandsspitze schon heute gerne ein.

Chronik 1997 bis 2012 (PDF, 47KB)

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