
Sehr geehrte Fahrgäste,
auf der Homepage der Stadt Darmstadt erhalten Sie ausführliche Informationen über den Ausbau der Straßenbahn in Arheilgen.
Im Bauprojekt „Neue Wege für Arheilgen“ sind die Bauarbeiten im Abschnitt Reitbahn bis auf wenige Restarbeiten abgeschlossen. Planmäßig beginnen nun die Arbeiten im nächsten Abschnitt, die vom 30. August bis 10. Oktober andauern werden. Für den anstehenden Straßenbau wird die Frankfurter Landstraße zwischen Messeler Straße und Kettenwiesenstraße in diesem Zeitraum für den Durchgangsverkehr gesperrt. Außerdem ist dieser Abschnitt werktags von 7 Uhr bis 18 Uhr auch für den privaten Anliegerverkehr gesperrt.
So funktioniert die Umleitung
Die Frankfurter Landstraße kann aus Norden kommend von Anliegern bis einschließlich Kettenwiesenstraße befahren werden. Die Umleitung Richtung Süden verläuft unverändert über den Glockengartenweg, Greinstraße, Vor der Schreiberpforte, Im Erlich und die Ettesterstraße. Da im Nordabschnitt keine zweite Umleitungsstrecke zur Verfügung steht, muss die Umleitung in Richtung Norden von der Frankfurter Landstraße in die Untere Mühlstraße, Darmstädter Straße, Messeler Straße, Weiterstädter Straße, Wixhäuser Straße, Greinstraße und über den Glockengartenweg zurück auf die Frankfurter Landstraße verlaufen. Das heißt, dass der Verkehr in dieser Zeit in beide Richtungen über eine Umleitungsstrecke geleitet wird.
Lkws werden anders umgeleitet
„Dies bedeutet leider auch eine zusätzliche Belastung für die Anwohner in diesem Abschnitt. Aber unter den gegebenen Umständen ist die Öffnung der nördlichen Umleitungstrecke in beide Richtungen die einzig sinnvolle Lösung“, erklärt Baudezernent Dieter Wenzel. „Weil wir die Belastung so gering wie möglich halten wollen, richten wir aber unter anderem eine Lkw-Umleitung für den Schwerlastverkehr ein“, so Wenzel weiter.
Bis Dezember Bauarbeiten geplant
In den Herbstferien wird vom 11. bis 24. Oktober der erste (westliche) Teil der Kreuzung Frankfurter Landstraße/ Weiterstädter Straße umgebaut. Der östliche Teil (Frankfurter Landstraße/Messeler Straße) folgt im kommenden Jahr. Im Anschluss an diese Arbeiten ist ab 25. Oktober der Straßenbau zwischen Kettenwiesenstraße und Glockengartenweg geplant. Die Arbeiten werden je nach Witterung im Laufe des Dezembers beendet und frühestens im Januar 2011 wieder aufgenommen.
Beim städtischen Bauprojekt „Neue Wege für Arheilgen“ sind die Weichen für den zweiten Bauabschnitt und damit auch für den Bau der neuen Straßenbahntrasse in den Norden Arheilgens gestellt: Bau- und Verkehrsdezernent Dieter Wenzel setzte am Freitag (11.) um 14 Uhr bei einer Feier mit den Anwohnern den Spatenstich.
„Die guten Vorarbeiten für diese Baumaßnahmen haben sich bewährt, denn der Kanalbau und die Leitungsarbeiten, die seit Januar laufen, konnten optimal in den Bauablauf eingeplant werden – mit dem Ergebnis, dass der Straßen- und Gleisbau jetzt planmäßig im Juni beginnen kann“, sagte Wenzel.
„Hinter uns liegen vier Jahre beim Bauprojekt „Neue Wege für Arheilgen“. Vier Jahre, in denen bereits viel geschehen ist und die Arheilgens Gesicht positiv verändert haben. Mit dem Beginn des Gleisbaus im zweiten Bauabschnitt kommen wir unserem Ziel wieder ein großes Stück näher – und können nun sagen: „Gemeinsam haben wir es bald geschafft“, führte Wenzel weiter aus.
Im Mittelpunkt des zweiten Bauabschnitts steht eine neue Straßenbahntrasse vom Ortszentrum bis zur Wendeschleife am Dreieichweg mit Kosten von rund 15,2 Millionen Euro. Gestartet wird im Abschnitt Reitbahn, dann folgt der Nordabschnitt bis zum Glockengartenweg am Ortsrand. Die Inbetriebnahme der Straßenbahn ist für den Sommer 2011 geplant. „Der Ausbau und auch die gegenüber der Busverbindung häufigeren Fahrten der Straßenbahn bringen deutlich mehr Flexibilität und Komfort für Arheilgens Anwohner. Und nicht zuletzt ist die Streckenerweiterung Teil des Darmstädter Luftreinhalteplans und der Bemühungen der Stadt Darmstadt, durch bessere ÖPNV-Verbindungen das Umsteigen vom Auto auf die Straßenbahn noch attraktiver zu machen“, führte Wenzel weiter aus.
„Die hierfür notwendigen rund 38,5 Millionen Euro an Gesamtbaukosten sind eine nachthaltige Investition in die ökologisch verträgliche Verkehrsentwicklung Darmstadts. “
Die Wiederaufnahme der Bauarbeiten im Arheilger Ortszentrum im Rahmen des Verkehrsprojektes „Neue Wege für Arheilgen“ wird wegen andauernden Bodenfrosts weiter verschoben. [weiter...]
Die Arbeiten der HSE in der Frankfurter Landstraße schreiten planmäßig voran und neigen sich ihrem Ende entgegen. Im Rahmen des 2. Bauabschnittes des Bauprojektes „Neue Wege für Arheilgen“ werden noch bis Ende November 2009 im nördlichen Teil der Frankfurter Landstraße Leitungsbauarbeiten vorgenommen, heißt es dazu aus der Pressestelle der Stadt Darmstadt.
Am Montag (5.) wurde die Umleitungsstrecke für den Verkehr in südliche Richtung verkürzt. Der Verkehr, der aus nördlicher Richtung nach Arheilgen fährt, wird wie bisher über den Glockengartenweg, Greinstraße, An der Schreiberpforte geführt und jetzt über die Weiterstädter Straße in Richtung Süden geleitet. Die bisherige Umleitung über Im Ehrlich und Ettesterstraße entfällt. Diese Regelung gilt auch für den Busverkehr und dauert bis Ende November 2009. Für den Verkehr in nördliche Richtung gilt nach wie vor, dass die Frankfurter Landstraße in Einrichtungsverkehr befahrbar ist. Die neue Ersatzhaltestelle Messeler Straße für die Busse in Richtung Hofgasse wurde neben dem Gasthaus Weißer Schwan eingerichtet.
Seit vergangenem Montag ist auch die Einbahnstraßenregelung in der Darmstädter Straße aufgehoben. Die Straße kann nun wieder in beide Richtungen befahren werden.
Der Ausbau des Arheilger Bahnhofes und seines Umfeldes ist nun abgeschlossen. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt investierte insgesamt 1,25 Millionen Euro in den Bahnhofvorplatz, die Straße ‚Am Brombeerberg’ und in den Park + Ride-Platz. [weiter...]
Ansprechpartnerin für Bürgeranliegen rund um das Bauprojekt "Neue Wegen für Arheilgen" ist ab sofort Beate Burkhardt (25). Sie unterstützt seit Anfang Februar 2008 als Assistentin die Projektleitung und arbeitet als Ombudsfrau für das städtische Bau- und Verkehrsprojekt. Die gebürtige Wiesbadenerin, die selbst in Arheilgen wohnt und die Situation vor Ort kennt, wird die Bürgersprechstunden mitbetreuen sowie die eingehenden Mails und Anrufe mit Fragen rund um die Bausituation beantworten. Ihr Arbeitsplatz wird zentral im Neue Wege-Baustellenbüro in der Frankfurter Landstraße 132 eingerichtet. Beate Burkhardt ist in der Regel täglich nachmittags persönlich im Neue Wege-Baustellenbüro in der Frankfurter Landstraße 132 erreichbar, sowie in der Neue Wege-Bürgersprechstunde jeden Dienstag zwischen 16 und 18 Uhr an gleicher Stelle. Telefonisch beantwortet sie Fragen unter der Mobilfunk-Nummer 0151/51712973, per Post ist sie unter der Adresse Wissenschaftsstadt Darmstadt, Straßenverkehrs- und Tiefbauamt, Projektleitung, Fax: (06151) 13 28 06 und per E-Mail: Neuewege-Arheilgen@darmstadt.de zu erreichen. Vor dem Baustellenbüro befindet sich ein Briefkasten, dort können Bürger rund um die Uhr ihre schriftlichen Anfragen einwerfen.
Beate Burkhardt studiert an der Hochschule Darmstadt Bauingenieurwesen mit der Fachrichtung Verkehrswesen. Die Stelle der Ombudsfrau "Neue Wege für Arheilgen" wird gemeinsam von der Wissenschaftsstadt Darmstadt und der HEAG mobilo getragen.
„Wir gehen jetzt in die heiße Phase des städtischen Bau- und Verkehrsprojekts in Arheilgen, und mit der neuen Stelle können wir uns jetzt noch intensiver um die Belange, Sorgen und Nöte der Bürger kümmern“, so Darmstadts Bau- und Verkehrsdezernent Dieter Wenzel. Die neue Ombudsfrau solle eine Instanz sein, der sich die Arheilger Bürgerschaft anvertrauen, mit der man Probleme besprechen und die als Vermittlerin auftreten könne. Stadtrat Wenzel weiter: „Wir haben von Anfang bei den "Neuen Wegen" auf intensive Bürgerinformation und –beteiligung gesetzt. Diesen Kurs wollen und werden wir jetzt, in der entscheidenden Phase des Projekts gezielt fortsetzen.“ Vorbild für die Position der Ombudsfrau bei einem städtischen Bau- und Verkehrsprojekt seien positive Erfahrungen der Stadt Heidelberg. Die Kooperation zwischen der Wissenschaftsstadt und Heag mobilo mache Sinn, „da bei den Neuen Wegen Bau- und Verkehrsfragen eng ineinander greifen.“
Immer wieder gebe es Fragen zu den Bauarbeiten, zu Verkehrsmaßnahmen oder Dingen, die sich rund um das umfassende Bau- und Verkehrsvorhaben auftun. „Das lässt sich meist in einem persönlichen Gespräch mit jemandem klären, der das Projekt kennt, konstruktive Lösungen findet und als objektiver Mittler zwischen dem Projekt und den Betroffenen auftritt“, betont Stadtrat Wenzel. „Die Bürgerinnen und Bürger sollen wissen: Wir nehmen ihre Anliegen ernst und kümmern uns.“
12. Februar 2008
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