Titelbild: Bildmontage mit Motiven aus der Region
Odenwaldbahn

Odenwald-Bahn - im Wandel der Zeit

Textbeitrag für das Leuchtturmprojekt „Modernisierung der Odenwald-Bahn“ der Partner Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV), Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA, Träger: Stadt Darmstadt und Landkreis Darmstadt-Dieburg), Odenwald-Regionalgesellschaft (OREG, Odenwaldkreis), KreisVerkehrs-Gesellschaft Offenbach (KVG, Kreis Offenbach) und der Lokalen Nahverkehrsorganisation Hanau (Stadt Hanau) für die ARD-Themenwoche „Der mobile Mensch“

Die Odenwald-Bahn verläuft von Eberbach am Neckar über Erbach und Michelstadt nach Groß-Umstadt Wiebelsbach. Dort teilt sie sich in einen Ast, der über Darmstadt nach Frankfurt führt und einen zweiten Ast, der über Babenhausen, Seligenstadt und Hanau ebenfalls nach Frankfurt verläuft. Der Himbächel-Viadukt bei Beerfelden gehört zu den architektonischen Höhepunkten der Strecke.

Historie
Nachdem in den achtziger und neunziger Jahren zumindest der Südabschnitt von der Stilllegung bedroht war, beschlossen die beteiligten Gebietskörperschaften zusammen mit dem RMV, die Odenwald-Bahn komplett zu modernisieren und für die Fahrgäste attraktiver zu gestalten. Dies sollte sowohl die Fahrzeuge als auch die Strecke und die Bahnsteige umfassen. Damit erfüllt die Bahn zwei wichtige Funktionen: Pendler kommen täglich bequem, komfortabel und schnell zur Arbeitsstelle und wieder nach Hause und eine der reizvollsten Landschaften Deutschlands wurde touristisch optimal erschlossen.

Bauliche Leistungen
Im ersten Bauabschnitt von 2000 bis 2005 wurden in Zusammenarbeit mit der DB Netz AG auf rund 110 Kilometern Länge Schienen, Schwellen und Schotter erneuert sowie 24 Weichen ersetzt. Außerdem wurde eine Gleisverbindung geschaffen, auf der die Züge aus dem Odenwald und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg von Darmstadt Nord ohne Halt direkt zum Frankfurter Hauptbahnhof verkehren können. Dies kostete zusammen rund 62 Mio. Euro.

Barrierefreie Bahnhöfe
Im zweiten Bauabschnitt wurden von 2005 bis 2008 14 Bahnhöfe barrierefrei umgebaut sowie ein elektronisches Stellwerk in Groß-Umstadt Wiebelsbach eingerichtet. Außerdem mussten 56 Bahnübergänge erneuert und angepasst werden. Hierbei wurden ca. 56 Mio. Euro investiert. Inzwischen wurden drei weitere Haltepunkte modernisiert. Beim Ausbau wurde darauf geachtet, dass auch weiterhin Güterverkehr auf der Strecke möglich ist.

Verknüpfung erfolgreich
In einigen Kommunen wie Ober-Ramstadt, Lengfeld und Hainburg-Hainstadt wurde auch das Bahnhofsumfeld mit Park+Ride- und Bike+Ride-Anlagen sowie barrierefreien Bushaltestellen neu gestaltet. Für 2011/2012 ist der Bau von Anzeigern für dynamische Fahrgastinformationen geplant, auf denen die aktuellen Abfahrtszeiten der Züge und der Busse angezeigt werden.

Direktfahrten nach Frankfurt
Im Dezember 2005 übernahm nach einer europaweiten Ausschreibung des RMV das Unternehmen VIAS den Betrieb auf der Odenwald-Bahn. Hierbei wurden 22 neue und moderne Triebwagen vom Typ Itino eingesetzt. Außerdem wurde der Fahrplan erweitert und erstmalig die direkten Fahrten nach Frankfurt ohne Anfahren des Darmstädter Hauptbahnhofs angeboten. Auch auf der Strecke über Hanau nach Frankfurt werden zusätzliche durchgehende Fahrten angeboten, die bei den Fahrgästen sehr gut nachgefragt werden.

Vorreiter in Europa: Modernste Züge für den Klimaschutz
Die Fahrgastnachfrage – besonders auf der Direktverbindung nach Frankfurt – war schon bald so groß, dass vier zusätzliche Itino-Triebwagen durch den RMV bestellt wurden. Diese fahren seit Mai 2010 im Betrieb und verfügen über eine besonders umweltfreundliche Diesel-Technologie des Herstellers Bombardier, die hier europaweit erstmalig eingesetzt wird. Erfüllt werden bereits heute die strengen ab 2012 geltenden Abgasrichtlinien der EU. Der RMV ist der erste deutsche Nutzer dieser mit der C.L.E.A.N.-Technik ausgestatteten Züge, die den schadstoffärmsten Antrieb für Dieselfahrzeuge der 500kW-Klasse bietet.

Ausweitung des Fahrtenangebotes
Im Herbst 2008 wurde das elektronische Stellwerk in Betrieb genommen und der Fahrplan noch mal um 140.000 Zugkilometer pro Jahr erweitert. Auch der Abendverkehr wurde ausgedehnt.

Fortsetzung folgt: Strecke nach Pfungstadt wird reaktiviert
Für Dezember 2011 ist die Reaktivierung der Bahnstrecke von Darmstadt-Eberstadt nach Pfungstadt (zirka 2 Kilometer) geplant. Es soll eine betriebliche Durchbindung mit der Odenwald-Bahn durch denselben Betreiber (Fa. VIAS) erfolgen. Bei der seit 1955 für den Personennahverkehr still gelegten Strecke handelt es sich um die erste Reaktivierung einer Bahnstrecke in Südhessen. Im Stundentakt wird man dann in nur dreizehn Minuten vom Bahnhof Pfungstadt zum Darmstädter Hauptbahnhof gelangen. In Pfungstadt entsteht eine Verkehrsstation mit Bike+Ride- sowie Park+Ride-Platz, Bushaltestellen und einer modernen Fahrgastinformation.

Erfolgreiche Kooperation
Die Modernisierung der Odenwald-Bahn ist ein sehr erfolgreiches Beispiel kommunaler Kooperation. Ohne die gute Zusammenarbeit zwischen den Gebietskörperschaften (Stadt Hanau, Stadt Darmstadt, Landkreis Darmstadt-Dieburg, Landkreis Offenbach, Odenwaldkreis) wäre die Realisierung des Projektes nicht möglich gewesen. Die Zuwächse bei den Fahrgastzahlen um mehr als ein Drittel zeigen, dass die Verbesserungen von der Bevölkerung gut angenommen werden. Die Odenwald-Bahn stellt nicht nur eine regionale Schienenstrecke dar, sondern wird als ein Entwicklungsband gesehen, das Grundlage für touristische, wirtschaftliche und planerische Initiativen ist.

Textbeitrag Odenwaldbahn im Wandel der Zeit (PDF, 112KB)

15. Februar 2011

Ansprechpartner:
Matthias Altenhein, Geschäftsführer
Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation
Europaplatz 1 - 64293 Darmstadt
Telefon: 06151 36051 11 - Telefax: 06151 36051 22
Matthias.altenhein@dadina.de

VIAS-Fahrplan gültig ab 12.12.2010

Odenwaldbahn-Fahrplan (PDF, 1MB) gültig ab 12.12.2010

Odenwaldbahn-Fahrplan (PDF, 720KB) gültig ab 11.12.2011

Odenwald-Bahn

Als Zubringer zum Naherholungsgebiet der Metropolregionen Rhein-Main und Rhein-Neckar erfreut sich die Odenwald-Bahn am Wochenende großer Beliebtheit. [weiter...]

C.L.E.A.N. Diesel-Antriebstechnik für neue Itino-Züge - EU-Vorgaben für 2012 bereits umgesetzt

Mit vier Bombardier Itino-Zügen, die mit neuesten Motoren der aktuell umweltfreundlichsten Dieseltechnologie ausgestattet sind, setzt der RMV  erstmals Fahrzeuge ein, die bereits die strengen, ab 2012 geltenden  Abgasrichtlinien der EU erfüllen. Gemeinsam mit dem Hersteller der  Fahrzeuge, Bombardier Transportation, stellte der RMV die sogenannte  C.L.E.A.N. Diesel-Technologie nun der Öffentlichkeit vor.
Klaus-Peter Güttler, RMV-Geschäftsführer, freute sich, mit den Fahrzeugen  Maßstäbe setzen zu können im Hinblick auf eine nachhaltige Verkehrsleistung: „Bei allen Ausschreibungen, die wir durchführen, legen wir  großen Wert darauf, die Fahrzeugflotte zu verbessern.  

Umweltaspekt ist sehr wichtig
Neben Barrierefreiheit und Fahrgastkomfort ist die Umweltfreundlichkeit ein wichtiger Aspekt für uns, sowohl bei Schienenfahrzeugen wie auch bei Bussen. Auf der Taunusbahn zum Beispiel haben wir Fahrzeuge, die als erste  im Schienenpersonennahverkehr über optimierte Rußpartikelfilter verfügen.  Die S-Bahnen des Typs ET 423 verbrauchen rund 50 Prozent weniger Energie als  die alten.“ Die Beschaffung der vier Itino-Züge sei eine Chance gewesen, hier noch einen Schritt weiter zu gehen und den neuen, zukunftsweisenden  Motor einzusetzen. „Und diese Chance haben wir gern genutzt, um den Verkehr in der Region noch nachhaltiger zu gestalten und dieser Innovation  insgesamt einen Schub zu geben“, so Güttler weiter.  

Vorreiter für Zukunftstechnologie
Anja-Maria Sonntag, Direktorin Project Managment bei Bombardier in Hennigsdorf sagte: „Der RMV und Bombardier haben beide sehr klare Vorstellungen von nachhaltiger Mobilität. Wir sind stolz darauf, dieses wegweisende Projekt gemeinsam umgesetzt zu haben. Der RMV ist deutschlandweit der erste Nutzer des C.L.E.A.N. Diesel und damit ein echter Vorreiter bei dieser Zukunftstechnologie.“  

Fuhrpark der Odenwaldbahn ergänzt
Seit einigen Wochen werden die vier Fahrzeuge auf der Odenwaldbahn eingesetzt und ergänzen den vorhandenen Fuhrpark. Nach der Inbetriebnahme der modernisierten Odenwaldbahn waren die Fahrgastzahlen dort so stark gestiegen, dass die Anschaffung notwendig geworden war.

Bildergalerie; Freie Fahrt auf der Odenwaldbahn 20.09.2009

Freie Fahrt auf der Odenwald-Bahn begeisterte die Fahrgäste

So viele Fahrgäste wie heute hatten wir noch nie an einem Sonntag auf der Odenwaldbahn“, freute sich DADINA-Geschäftsführer Matthias Altenhein, der gestern (20.) beim Info-Stand der DADINA am Reinheimer Bahnhof selbst vor Ort präsent war. [weiter...]

In Michelstadt geht neuer Außenbahnsteig in Betrieb

Die Umbauarbeiten am Michelstädter Bahnhof schreiten rasch voran. Zum Fahrplanwechsel am 14. Dezember kann jetzt auch der neue Außenbahnsteig an Gleis 2 in Betrieb genommen werden. Der nicht mehr benötigte Mittelbahnsteig und der höhengleiche Übergang werden anschließend zurück gebaut. [weiter...]

Großes Fest für die Odenwaldbahn

Ausgelassene Feststimmung herrschte am Samstag (25.) rund um das Bahnhofsgelände in Groß-Umstadt Wiebelsbach. [weiter...]

Fotogalerie zur Eröffnungsfeier Elektronisches Stellwerk am 25. Oktober 2008 in Groß-Umstadt - Wiebelsbach

Weitere Fotos zur Eröffnung des Stellwerkes am 25.10.2008

Die neue Odenwald-Bahn: Bahnhofsfest in Groß-Umstadt Wiebelsbach

In wenigen Tagen ist es soweit: Am Montag, 20. Oktober 2008 startet die neue Odenwaldbahn. Dann werden die Modernisierungsarbeiten auf der Strecke beendet sein. Dies ist ein Grund zum Feiern! [weiter...]

Entdecken Sie die Region – unterwegs mit der Odenwald-Bahn Neue Broschüre liefert Tipps zu Ausflügen entlang der Strecke

Die Region von Eberbach bis Frankfurt einmal ganz neu entdecken, nämlich auf der Schiene, dies ermöglichen fünf Partner im Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) und liefern dazu jetzt die besten Voraussetzungen: die Odenwald-Bahn als perfektes Verkehrsmittel und einen neuen Freizeitführer. [weiter...]

 

Öfter und schneller aus dem Odenwald nach Frankfurt

Wenn im Oktober die Modernisierung der Leit- und Sicherungstechnik auf der Odenwaldbahn abgeschlossen sein wird, wird es einen erweiterten und verbesserten Fahrplan auf den RMV-Linien 64 (Hanau – Erbach) und 65 (Frankfurt – Darmstadt – Erbach) geben. Der neue Fahrplan tritt am Montag, 20. Oktober 2008 in Kraft. [weiter...]

Gesamtinvestitionen von über 120 Millionen Euro in das Odenwaldnetz innerhalb von acht Jahren

(Frankfurt am Main, 16. Oktober 2008) Investitionen in das Schienennetz und die Bahnhöfe sind die Voraussetzungen für einen attraktiven Fahrplan und störungsarmen Betrieb auf der Odenwaldbahn. Seit dem Jahr 2000 wurden in zwei Baustufen über 120 Millionen Euro in die zusammen rund 120 Kilometer umfassenden drei Äste des Odenwaldnetzes von Darmstadt, Hanau und Eberbach zum gemeinsamen Kreuzungspunkt in Groß-Umstadt Wiebelsbach investiert. [weiter...]

Stellwerksumstellung auf dem Südast des Odenwald-netzes erfolgreich abgeschlossen

(Frankfurt am Main, 16. Oktober 2008) Pünktlich um 4.39 Uhr hat heute Morgen die Odenwaldbahn den Zugbetrieb auf der Strecke Erbach (Odenwald)—Groß-Umstadt Wiebelsbach wieder aufgenommen. In den vergangenen 13 Tagen ersetzten Busse die Züge, damit die komplette Stellwerkstechnik umgestellt werden konnte. [weiter...]

Neue Gleisabfahrten und Laufwege am Bahnhof Hainburg-Hainstadt

(Frankfurt am Main, 16. Oktober 2008) Ab kommenden Montag, 20. Oktober, gilt auf der Odenwaldbahn ein neuer Fahrplan. Der verbesserte Fahrplan wird durch den Betreiber der Odenwaldbahn VIAS bzw. den Verkehrsverbund Rhein-Main (RMV) bekannt gegeben. [weiter...]

Neue Laufwege für Fahrgäste an den Bahnhöfen Michelstadt und Bad König

(Frankfurt am Main, 10. Oktober 2008) Noch bis einschließlich Mittwoch, 15. Oktober, sind zwischen Erbach (Odenwald) und Groß-Umstadt Wiebelsbach Busse statt Züge im Einsatz. Ab Donnerstag fährt die Odenwaldbahn dann wieder, und zwar mit einer modernen elektronischen Stellwerkstechnik. Vier Tage lang bis zum Sonntag gilt zunächst noch der alte Fahrplan. [weiter...]

Bahn modernisiert Bahnhof Michelstadt

(Frankfurt am Main, 29. September 2008) Der Bahnhof Michelstadt wird in drei Bauabschnitten umgebaut und modernisiert. Im zur Zeit laufenden ersten Bauabschnitt wird der Hausbahnsteig an Gleis 1 zurückgebaut und durch einen neuen 120 Meter langen und 55 Zentimeter hohen Bahnsteig ersetzt. [weiter...]

Endspurt bei der Modernisierung des Odenwaldnetzes

(Frankfurt am Main, 29. September 2008) Innerhalb der letzten zwölf Monate wurden bereits die Streckenabschnitte Darmstadt Ost—Groß-Umstadt Wiebelsbach und Hanau—Groß-Umstadt Wiebelsbach an das neue elektronische Stellwerk (ESTW) in Wiebelsbach angeschlossen. [weiter...]

Vier Stationen an der Odenwaldbahn fertig gestellt

Mit der Fertigstellung vier weiterer Stationen entlang der Strecke der Odenwaldbahn hat die Modernisierung wieder eine wichtige Etappe erreicht. Durch den Ausbau in Ober-Ramstadt, Reinheim, Groß-Umstadt Wiebelsbach und Groß-Umstadt wurden die Stationen optisch und technisch verbessert. [weiter...]

Fotomaterial zur Sonderfahrt am 07. Juni 2008

Vor dem Start am Hauptbahnhof
Prominente Gäste begleiten die Fahrt, RMV-Geschäftsführer Volker Sparmann
Begrüßung durch das Stadtorchester Ober-Ramstadt
Bunte Farben bestimmen die Station Ober-Ramstadt
Tradition und Fortschritt vereint
Posaunenchor Ueberau unterhält musikalisch
Bürgermeister Karl Hartmann begrüßt die Gäste in Reinheim
Neue Station Reinheim mit Odenwaldbahn im Doppelpack
Landrat Alfred Jakoubek informiert sich im alten Bahnwartehäuschen in Reinheim
Stimmungsvoller Empfang und Ansprache von Bürgermeister Joachim Ruppert in Groß-Umstadt
Deftige Zwischenmahlzeit und Musik wurde in Wiebelsbach geboten
Bahnsteig in Groß-Umstadt - Wiebelsbach
Umstädter Weinhoheiten empfangen die Besucher beim Zwischenstopp in Groß-Umstadt
Station Groß-Umstadt vor der Weiterfahrt des Sonderzuges

Vier Stationen fertig gestellt

Entlang der Strecke der Odenwaldbahn sind die vier Stationen Ober-Ramstadt, Reinheim, Groß-Umstadt Wiebelsbach und Groß-Umstadt fertig renoviert. Wie schmuck die Halte­punkte jetzt aussehen, inspizieren Mitglieder der DADINA-Gremien im Rahmen einer Sonderfahrt auf der Odenwaldbahn am Samstag (7.). Der Rhein-Main-Verkehrsverbund, die DB AG, VIAS, die beteiligten Kommunen Reinheim, Ober-Ramstadt und Groß-Um­stadt sowie die Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation –DADINA- haben dazu gemeinsam eingeladen. [weiter...]

Fotomaterial zum Neubau der Bahnhöfe im DADINA-Gebiet

Darmstadt Ostbahnhof

Darmstadt Ostbahnhof -alt-
Darmstadt Ostbahnhof -neu-
Darmstadt Ostbahnhof -neu-

Ober-Ramstadt

Ober-Ramstadt -alt-
Ober-Ramstadt -alt-
Ober-Ramstadt -neu-
Ober-Ramstadt -neu-

Reinheim

Reinheim -alt-
Reinheim -alt-
Reinheim -neu-
Reinheim -neu-

Otzberg-Lengfeld

Lengfeld -alt-
Lengfeld -alt-
Lengfeld
Lengfeld
Lengfeld -neu-
Lengfeld -neu-

Groß-Umstadt - Wiebelsbach

Wiebelsbach -alt-
Wiebelsbach -alt-
Wiebelsbach -neu-
Wiebelsbach -neu-

Groß-Umstadt

Groß-Umstadt -alt-
Groß-Umstadt -alt-
Groß-Umstadt -neu-
Groß-Umstadt -neu-

Erbach

Erbach -Umbau-
Erbach -Umbau-
Erbach -Umbau-
Erbach -Umbau-

Höchst im Odenwald

Höchst -alt-

Mümling-Grumbach

Mümling-Grumbach -neu-

Zell-Kirchbrombach

Zell-Kirchbrombach -bau-

Hainstadt

Hainstadt -alt-
Hainstadt -alt-
Hainstadt -bau-

Seligenstadt

Seligenstadt -alt-
Seligenstadt -alt-
Seligenstadt -bau-
Seligenstadt -neu-

125 Jahre Odenwald-Bahn – Vortragsabend in Groß-Umstadt

In diesem Jahr fahren seit 125 Jahren Züge auf der Odenwald-Bahn. In zwei Fachbeiträ­gen stellt die Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation –DADINA- am Mittwoch (24.) im Clubraum der Stadthalle in Groß-Umstadt die Geschichte der Odenwald-Bahn von den Anfängen bis zur Gegenwart vor. Beginn der Veranstaltung ist 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.  

Vergangenheit und Gegenwart
Die Vergangenheit lebendig macht an diesem Abend der aus Groß-Umstadt stammende, Arnold Straub mit einem interessanten Rückblick auf die Anfänge der Odenwald-Bahn. Untermalt wird sein Vortrag mit zahlreichen Bildern und Originaldokumenten aus über 100 Jahren Bahnhistorie. Im Anschluss daran wird Kurt-Michael Heß aus der jüngeren Ver­gangenheit der Odenwälder Eisenbahnstrecke referieren und dabei sein Fachwissen ein­mal mehr unter Beweis stellen. Zuhörer dürfen sich also auf einen kurzweiligen und unter­haltsamen Abend mit zahlreichen Anekdoten aus den letzten 125 Jahren der Odenwälder Bahngeschichte freuen.  

Gewinner werden bekannt gegeben
Im Rahmen der rund zweistündigen Veranstaltung werden auch die Gewinner des großen Jubiläumgewinnspiels der DADINA und der OREG bekannt gegeben. Die DADINA er­gänzt die Vorträge durch eine Bildpräsentation mit historischen und aktuellen Aufnahmen und legt Informationsbroschüren zur Odenwaldbahn aus.      

Auskunft gibt:
DADINA-Geschäftsstelle: montags bis freitags von 8 Uhr bis 12.30 Uhr sowie montags bis donnerstags von 13 bis 15.30 Uhr - Telefon  06151/36051-0.

10. Oktober 2007

Newsletter zur Odenwalbahn kommt - Informationen zum Jubiläum und Baustand

Die Modernisierung der Odenwaldbahn geht Schritt für Schritt voran. Seit 2005 begleitet ein Newsletter das Projekt und informiert die Bürger über den Sachstand. Herausgeber sind die Lokalen Nahverkehrsorganisationen DADINA für die Stadt Darmstadt und den Landkreis Darmstadt-Dieburg,  die OREG für den Odenwaldkreis und die KVG Offenbach für den Landkreis Offenbach in Zusammenarbeit mit dem Rhein-Main-Verkehrsverbund -RMV. In diesen Tagen erscheint die aktuelle Ausgabe mit Neuigkeiten zum Baustand, zu geplanten Veranstaltungen, einem sehr attraktiven Preisausschreiben und einer Sonderseite zum 125-jährigen Jubiläum der Bahn.  

Hier erhältlich
Die DADINA beliefert alle Haushalte entlang der Bahnstrecke, also die Kommunen Mühltal, Ober-Ramstadt, Reinheim, Otzberg, Groß-Umstadt, Babenhausen und Bereiche der Stadt Darmstadts direkt. Weitere Exemplare liegen in allen öffentlichen Verwaltungen, bei der DADINA-Geschäftsstelle und der RMV-Mobilitätszentrale zur Mitnahme aus. Im Internet kann der Newsletter ebenfalls nachgelesen und herunter geladen werden.  

Das steht drin
Vor 125 Jahren ging die Odenwald-Bahn auf Fahrt. Mit diesem Ereignis beschäftigt sich der neue Infobrief ebenso wie mit der noch laufenden Modernisierung. Hier sehen Stadtrat Klaus Feuchtinger und Landrat Alfred Jakoubek für den DADINA-Vorstand Licht am Ende des Tunnels, wie es im Grußwort dazu heißt. 2008 rechnet man mit dem Abschluss der Bauarbeiten. Für Mitte 2009 sind drei neue Itinos jetzt bestellt, damit wird der Fuhrpark sich auf die stattliche Anzahl von insgesamt 25 Fahrzeugen erhöhen. Hingewiesen wird außerdem auf einen Vortrag zur Geschichte der Odenwald-Bahn in Groß-Umstadt am 24. Oktober um 19 Uhr. Arnold Straub und Kurt-Michael Hess berichten in Wort und Bild über Historisches und jüngste Vergangenheit der Bahn. Eine Sonderseite des Newsletters zeigt mit vielen alten Fotos und einer Zeittafel die Entwicklung der Bahn. Zusätzlich verschönern DADINA und OREG den Geburtstag für die Fahrgäste mit einem interessanten Preisausschreiben. Den Gewinnern winkt eine schöne Fahrt mit der Odenwaldbahn und erholsame Stunden in einem Hotel in Groß-Umstadt oder Bad-König.                      

Weitere Informationen
Gerne informiert das Team persönlich während der Geschäftszeiten montags bis freitags von 8 bis 12.30 Uhr und montags bis donnerstags von 13 bis 15.30 Uhr über den Stand der Modernisierung, Fahrpläne und anderes Wissenswerte zur Odenwaldbahn unter der Telefonnummer Telefon  06151/36051-0.  

Newsletter (PDF 384 KB)

Zusätzliche Fahrzeuge für die Odenwaldbahn

Verträge für neue Itinos unterzeichnet

Ab Sommer 2009 werden neue Itinos zum Einsatz kommen. Am 14. August unterzeichneten die fahma (Fahrzeugmanagement Region Frankfurt RheinMain GmbH) und die Bombardier Transportation GmbH die Kaufverträge für die zusätzlichen Fahrzeuge für die Odenwaldbahn.

Benötigt werden die Fahrzeuge auf Grund der immensen Fahrgastzuwächse um rund 30 Prozent, die die Odenwaldbahn seit der Umsetzung des neuen Fahrplankonzeptes mit durchgebundenen Zügen nach Frankfurt zum Fahrplanjahr 2006 zu verzeichnen hat. Der Itino glänzt durch seine Spurtstärke, die es ihm erlaubt, ein Betriebsprogramm mit kurzen Fahrzeiten einzuhalten. Durch die Erfüllung der Abgasnorm „Stage IIIb", die erst ab 01.01.2011 gesetzlich vorgeschrieben ist, sind die Dieseltriebwagen bereits heute besonders umweltfreundlich. Zudem verfügt er über Niederflur-Einstiege, eine Rampe für Rollstuhlfahrer und eine Behindertentoilette. Alle Fahrzeuge sind klimatisiert. Zu Erhöhung der Sicherheit sind die Itinos auf der Odenwaldbahn mit einem Videoüberwachungssystem ausgestattet.

15.08.2007

VIAS GmbH regelt Fahrradmitnahme neu

Nach zahlreichen Anregungen von Fahrgästen sowie Gesprächen mit den Vertretern der Fahrgastbeiräte hat sich die VIAS entschlossen, die Fahrradmitnahme auf der Odenwaldbahn neu zu regeln.  

Mit Beginn der Sommerferien - 09.07.2007 - ist die Mitnahme von bis zu neun Fahrrädern je Triebwagen möglich, solange der Platz nicht für andere Fahrgäste bzw. Kinderwagen oder Fahrgäste im Rollstuhl benötigt wird. Bis zu drei Fahrräder können im Mehrzweckbereich in WC-Nähe, sechs weitere im hinteren Mehrzweckbereich abgestellt werden.  

Das Abstellen von Fahrrädern in den Türbereichen sowie in den Zwischengängen ist nicht zulässig. Die VIAS empfiehlt weiterhin, montags bis freitags in den stark frequentierten Berufs- und Schülerzügen auf die Mitnahme von Fahrrädern zu verzichten. Am Wochenende und an Feiertagen ist die Fahrradmitnahme generell möglich.  

Reisegruppen mit Fahrrädern sollten sich frühzeitig bezüglich der Fahrradmitnahme-Möglichkeiten bei der VIAS anmelden. Bei Kapazitätsengpässen regelt das Zugpersonal die weitere Mitnahme Ihrer Fahrräder.  

VIAS appelliert an die Fahrgäste mit den neuen Regelungen zur Fahrradmitnahme verantwortlich umzugehen: Die Entscheidung im Einzelfall liegt abhängig von der Auslastung bei dem Zugpersonal der VIAS.

weitere Informationen hierzu finden Sie auf der Homepage der VIAS.

Guten Schritt voran: Darmstadt eröffnet neue Station für die Odenwald-Bahn an der TU-Lichtwiese

Bevölkerung, Universitätsgemeinde und Bauträger feiern  

Um 15.07 Uhr hielt am Freitag (22.) aus Richtung Erbach kommend der erste Zug an der neuen Station TU-Lichtwiese in Darmstadt. Unter den aussteigenden Fahrgästen befand sich auch der  DADINA-Vorstandsvorsitzende Klaus Feuchtinger. Zusammen mit Baudezernent Dieter Wenzel hatte er zum Eröffnungsfest eingeladen. Mit Musik der Bigband der Technischen Universität wurden die Ankommenden im festlichen Rahmen begrüßt. Ein kleiner Jahrmarkt mit Glücksrad, Luftballonstand und Imbissverkäufern vermittelte eine lockere Bahnhofsatmosphäre aus vergangenen Zeiten, in denen noch „großer Bahnhof“ gehalten wurde. Dies bot einen effektvollen Kontrast zur modern und funktional ausgebauten Station.  
Für die Stadt Darmstadt begrüßte Stadtrat Feuchtinger auch im Namen von Stadtrat Dieter Wenzel, dessen Ressort den Bau der neuen Haltestelle leitete,  die Gäste.  Er erinnerte daran, dass der Haltepunkt bereits Anfang der neunziger Jahre im Gutachten Hessen Süd/Ost zur Odenwaldbahn erwähnt wurde. Außerdem rechne eine Potenzialanalyse von 2003 mit rund 250 Einsteigern pro Tag.  Beschäftigte und Studierende der TU Darmstadt kommen dank des neuen Zuganschlusses jetzt auch auf der Schiene zur TU-Lichtwiese, während bisher nur der K-Bus vom Hauptbahnhof über den Luisenplatz das Gebiet anfuhr.  

Aktuelle Fahrpläne informieren über zusätzliche Halte
Zurzeit halten montags bis freitags aus Richtung Odenwald fünfzehn Fahrten und in der Gegenrichtung können die Fahrgäste zehn Mal am Tag einsteigen. Genaue Fahrplandaten liefere die druckfrische Fahrplankarte, die am Informationsstand der DADINA-Geschäftsstelle ausgegeben werde, informierte Feuchtinger.  
Insbesondere dankte Feuchtinger dem Land Hessen, das mit seiner Zuwendung die neue Station überhaupt ermöglicht hat: zu den Gesamtausgaben von rund zwei Millionen Euro hat das Land 1.380.000 Euro aus Mitteln des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes und des Finanzausgleichsgesetzes bewilligt.  

Glückwünsche und lobende Worte für gelungenen Bau
Aus Wiesbaden zeigte sich der Hessische Verkehrsminister Dr. Alois Rhiel äußerst zufrieden darüber, dass die neue Station so zügig fertig gestellt werden konnte. Er wünscht den Studierenden, den Beschäftigten und den Besuchern des Uni-Campus, dass sie diese neue Anbindung der Universität mit der Odenwaldbahn gern und häufig nutzen.
Nach einem Intermezzo der TU-Bigband beglückwünschte Landrat Alfred Jakoubek die Stadt Darmstadt zum erfolgreichen Abschluss des Baus und verwies auf die Potentiale. Nach Abschluss der Modernisierungsmaßnahmen der Odenwaldbahn ab Sommer 2008 werden noch mehr Züge halten und zur Fahrt wahlweise Richtung Odenwald oder direkt nach Frankfurt einladen.  

Wichtiger Baustein und Übergangsphase
Für den Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) erläuterte Dr. Karin Arndt, Leiterin Grundsatzaufgaben, den Beschluss, bereits jetzt Züge der Odenwaldbahn an der neuen Station halten zu lassen: "So lange die Strecke nicht endgültig ausgebaut ist, können nicht alle Züge an der Lichtwiese halten. 2008 wird das neue elektronische Stellwerk die Fahrten derart beschleunigen, dass auch die Züge von und nach Frankfurt genug Zeit für einen Halt an der neuen Station haben. Die heute beginnende Übergangsphase erfüllt also nicht alle Wünsche, ermöglicht es uns aber, unsere Kunden bereits jetzt von dem profitieren zu lassen, was heute technisch möglich ist."  
Von  der  Deutschen Bahn, welche die neue Station betreiben wird, sprach an der  Eröffnungsfeier  Susanne  Kosinsky, Leiterin Regionalbereich Mitte bei der  DB  Station & Service  AG,  und  hob  besonders  hervor,  dass  mit  der Neuerrichtung   des   Haltepunktes   ein  weiterer  wichtiger  Baustein  im Modernisierungsprojekt der Odenwaldbahn abgeschlossen wurde.  

Bautechnisch markant und herausfordernd
Nur rund 200 Meter sind die Gebäude des Campus Lichtwiese von der neuen Haltestelle entfernt. Im September 2006 begannen die Bauarbeiten unter der Federführung des Darmstädter Straßenverkehrs- und Tiefbauamtes. Der Bahnsteig entstand auf der Westseite des bestehenden Bahndamms und  ist über eine Treppe sowie eine behindertengerechte Rampe zu erreichen. Besonders markant wirkt die Bahnsteigüberdachung, die aus einer zwanzig Meter langen Stahl-Glas-Konstruktion besteht und über dem historischen Brückendurchlass errichtet wurde. Rund zweihundert Meter Fußweg trennen die Station von den Gebäuden der Uni, landschaftlich besonders schön gelegen. Bautechnisch stellte das Gelände die Bauherren vor neue und spannende Herausforderungen wie ein Blick auf die technischen Details zeigt.  
Für die 160 Meter lange Rampenanlage wählten die Verantwortlichen eine landschaftsverträgliche Lösung, der bestehende Bahndamm wurde behutsam angeschüttet und das bestehende Wegenetz teilweise neu asphaltiert und aufgewertet.  
Der Bahnsteig ist rund 120 Meter lang und 2,75 Meter breit. Aufgrund der Bodenverhältnisse des etwa einhundert Jahre alten Eisenbahndammes lagert der Bahnsteig im südlichen Bereich auf insgesamt zehn Bohrpfählen, die bis zu zwölf Meter in den Boden einbinden.                
Die historische Unterführung wird von einem Brückenträger berührungsfrei überspannt. Das vor Ort gefertigte Beton-Bauteil mit einer Länge von über 22 Metern und einem Gewicht von einhundert Tonnen hievte  Ende März ein Autokran in die endgültige Lage auf der Eisenbahnüberführung.   Spektakuläre

Aktionen ermöglichen Bauarbeiten
Eine weitere spektakuläre Aktion folgte Anfang Juni mit dem Antransport und dem Aufbau der fast fünfzehn Tonnen schweren Stahlkonstruktion der Bahnsteigüberdachung. Die zylinderförmig gekrümmte Rautenkonstruktion besteht aus insgesamt 198 trapezförmigen 20 bis 25 Millimeter starken Flachstählen. Die Konstruktion ist an 34 Auflagepunkten an dem im März eingehobenen Brückenträger befestigt. Die rautenförmigen Sicherheitsgläser werden mit einer an der TUD entwickelten Beschichtung versehen.  
Geplant wurde die Gesamtmaßnahme von den Pahl + Weber-Pahl Architekten BDA Planungsgesellschaft, Darmstadt.  
Fahrplanmäßig halten dann hier ab Freitagnachmittag (22.) Züge auf ihrer Fahrt vom Odenwald nach Darmstadt und zurück.   

Auskunft geben: RMV-Mobilitätszentrale Darmstadt: montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr, samstags von 9 bis 13 Uhr - Telefon 06151- 36051-51. DADINA-Geschäftsstelle: montags bis freitags von 8 Uhr bis 12.30 Uhr sowie montags bis donnerstags von 13 bis 15.30 Uhr - Telefon  06151/36051-0.    

AM BAU BETEILIGTE:

BAUHERR
Straßenverkehrs- und Tiefbauamt,                            
Bessunger Str. 125
64295 Darmstadt

BESTELLER DER VERKEHRSLEISTUNG
Rhein-Main Verkehrsverbund GmbH
Alte Bleiche 5
65719 Hofheim am Taunus  

BETREIBER
DB Station & Service AG
Bahnhofsmanagement Darmstadt
Am Fürstenbahnhof 2
64293 Darmstadt    

GENERALPLANUNG
Pahl + Weber-Pahl
Planungsgesellschaft
Spresstr. 3
64295 Darmstadt  

OBJEKTPLANUNG
Pahl + Weber-Pahl
Planungsgesellschaft
Spresstr. 3
64295 Darmstadt

mit Zerna. Köpper & Partner
Rößlerstr. 88
64293 Darmstadt  

PROJEKTLEITUNG
Straßenverkehrs- und Tiefbauamt
Abteilung Bau und Betrieb  
BAUOBERLEITUNG

Bahnsteig
Zerna, Köpper & Partner
Rößlerstr. 88
64293 Darmstadt  

ÖRTL. BAUÜBERW.
Bahnsteig
DB Projektbau GmbH
Hahnstr. 49
60528 Frankfurt/ Main  

BAUOBERLEITUNG und ÖRTL. BAUÜBERW.
Rampe/Treppe
Pahl + Weber-Pahl Planungsgesellschaft
Spresstr. 3
64295 Darmstadt  

BAUARBEITEN
Erd-, Stahlbeton-, Bohrpahl-, Metallbauarbeiten, Starkstromanlagen, Beleuchtung, Beschilderung, Wegebauarbeiten
Firma Achatz GmbH
Bergiusstr. 19-21
68219 Mannheim  

WETTERSCHUTZDACH
(Stahl/Metall/Glas)
Hunsrücker Glasveredelung Wagener GmbH & Co. KG
Dr.-Fritz-Ries-Str. 1
55481 Kirchberg  

LANDSCHAFTBAUARBEITEN, VEGETATIONSARBEITEN, PFLEGE- UND AUSGLEICHSMAßNAHMEN
Fa. Lothar Reuss Garten- und Landschaftsbau
Oberer Sämig 8
36148 Kalbach

22. Juni 2007

Bildergalerie Eröffnung Haltepunkt TU-Lichtwiese

Darmstadt bekommt neuen Halt für die Odenwald-Bahn an der TU-Lichtwiese: Bevölkerung ist zur Eröffnung eingeladen

In enger fachlicher Kooperation mit dem Rhein-Main-Verkehrsverbund –RMV-  und der DB Station und Service AG hat die Wissenschaftsstadt Darmstadt auf der Strecke der modernisierten Odenwald-Bahn für rund 2,1 Millionen Euro einen neuen Haltepunkt an der TU-Lichtwiese gebaut. Am Freitag  (22.) kurz nach 15 Uhr hält hier der allererste  Zug.  Der Vorsitzende der DADINA Klaus Feuchtinger und Baudezernent Dieter Wenzel laden dazu die Bevölkerung und die Universitätsgemeinde herzlich ein. Mit Informationen und Unterhaltung soll bis 18 Uhr dieses erfreuliche Ereignis für den öffentlichen Nahverkehr gefeiert werden. Es spielt die Bigband der Technischen Universität auf. Ein Glücksrad und ein Luftballonstand bietet fröhliche Kurzweile und für das leibliche Wohl sorgen Imbissverkäufer in lockerer Bahnhofsatmosphäre.  

Vertreterinnen und Vertreter des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung, der Wissenschaftsstadt Darmstadt, des Landkreises Darmstadt-Dieburg, des Odenwaldkreises und des Kreises Offenbach, der Technischen Universität Darmstadt, der Stadt Hanau sowie des Rhein-Main-Verkehrsverbundes und der  Deutschen Bahn AG haben ihr Kommen angekündigt.  

Nur rund 200 Meter sind die Gebäude der Universität von der neuen Haltestelle entfernt. Der 120 Meter lange Bahnsteig entstand auf der Westseite des bestehenden Bahndamms und  ist über eine Treppe sowie eine behindertengerechte Rampe zu erreichen. Besonders markant wirkt die Bahnsteigüberdachung, die aus einer zwanzig Meter langen Stahl- Glas-Konstruktion besteht und über dem historischen Brückendurchlass errichtet wurde.         

Fahrplanmäßig halten dann hier ab Freitagnachmittag (22.) Züge auf ihrer Fahrt vom Odenwald nach Darmstadt und zurück.  Die Beschäftigten und Studierenden bekommen damit einen direkten Anschluss an das Schienennetz mit Fahrtmöglichkeiten in Richtung Odenwald und Darmstadt. Mit dem Abschluss der Modernisierungsmaßnahmen zum Fahrplanwechsel im Sommer 2008 erfolgt dann auch die direkte Anbindung zum Hauptbahnhof in Frankfurt.  

Auskunft geben: RMV-Mobilitätszentrale Darmstadt: montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr, samstags von 9 bis 13 Uhr - Telefon 06151- 36051-51. DADINA-Geschäftsstelle: montags bis freitags von 8 Uhr bis 12.30 Uhr sowie montags bis donnerstags von 13 bis 15.30 Uhr - Telefon  06151/36051-0.

Anzeige zur Eröffnung (PDF 99KB)

15. Juni 2007

RMV-Bahnlinie 65: Haltepunkt Darmstadt TU-Lichtwiese wird eröffnet

Nach Fertigstellung der Bauarbeiten wird ab Montag, 23. Juni 2007 der neue Halt "Darmstadt TU-Lichtwiese" regulär von vielen RegionalBahnen und RegionalExpress-Zügen der RMV-Bahnlinie 65 (Odenwaldbahn) angefahren.
Bitte beachten Sie, dass sich dadurch der Fahrplan der Bahnlinie 65 etwas ändert.

Fahrplan der Bahnlinie 65 ab 23.06.2007 (PDF, 476 KB)

Störungen auf der Bahnlinie RE/RB 64

Die VIAS GmbH teilt mit, dass aufgrund von Personalausfällen wegen einer massiven Grippewelle bei der DB Netz AG der Bahnhof Hainstadt von Mittwoch, (28.02.)bis Freitag (02.03.) nicht besetzt werden kann.

Hierdurch werden voraussichtlich nahezu alle Züge der Linie RB / RE 64 ab Seligenstadt Richtung Hanau/Frankfurt rund zehn bis fünfzehn Minuten verspätet verkehren. Züge der RB 64 mit Abfahrt in Seligenstadt zur geraden Stunden zwischen 8 und 18 Uhr werden abweichend voraussichtlich mit bis zu 5 Minuten Verspätung verkehren.

Auch Züge der Richtung Groß-Umstadt/Wiebelsbach können durch Begegnung mit verspäteten Zügen ebenfalls verspätet werden.

27.2.2007

Gemeinsame Pressemitteilung des Rhein-Main-Verkehrsverbundes, der Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation, der Odenwälder Regionalgesellschaft, der Kreisverkehrsgesellschaft Offenbach, der Stadt Hanau sowie der Deutschen Bahn AG

Modernisierte Odenwaldbahn startet im Juni 2008

Die Modernisierung der Odenwaldbahn ist aufs Gleis gebracht. Seit Dezember 2005 wird ein verbesserter Fahrplan mit 22 modernen Itino-Triebwagen gefahren. Besonders die neuen durchgehenden Züge aus dem Odenwald über Darmstadt Nord direkt nach Frankfurt erfreuen sich großer Beliebtheit. Aus dem Odenwald Richtung Darmstadt und Frankfurt konnten Fahrgastzuwächse von rund 30 Prozent erzielt werden.

Voraussichtlich Ende Mai 2007 wird die neue Station TU-Lichtwiese in Darmstadt in Betrieb genommen. An mehreren Stationen wie Darmstadt-Ost und Bad König wurden die Bahnsteige bereits ausgebaut, die anderen Stationen werden folgen. Kernstück der Modernisierung der Odenwaldbahn ist der Neubau des elektronischen Stellwerks in Wiebelsbach. Dessen Fertigstellung ist Voraussetzung für das Funktionieren des endgültigen Fahrplans, der zusätzliche Zugleistungen und eine Ausweitung der Betriebszeiten am Abend bringen wird. Ursprünglich war die Inbetriebnahme mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2007 vorgesehen. Aufgrund der aufwendigen Abnahmeverfahren und erforderlichen Streckensperrungen musste diese Inbetriebnahme nach gemeinsamer Abstimmung aller Beteiligten auf den „kleinen“ Fahrplanwechsel Mitte Juni 2008 verschoben werden. Die notwendigen Streckensperrungen werden auf dem Ast Groß-Umstadt-Wiebelsbach – Darmstadt in den Herbstferien 2007, auf dem Ast Groß-Umstadt-Wiebelsbach – Hanau in den Osterferien 2008 und auf dem Ast Groß-Umstadt-Wiebelsbach – Eberbach im Mai 2008 durchgeführt. Schienenersatzverkehr mit Bussen wird eingerichtet, voraussichtlich werden auch einzelne Züge im Berufs- und Schülerverkehr fahren können. Die Fahrgäste werden schon jetzt um Verständnis für mögliche Beeinträchtigungen in diesen Zeiten gebeten, die ab Mitte Juni 2008 dann zu einer besseren und modernisierten Odenwaldbahn führen werden.

So wird die Verspätung von einem halben Jahr von den Beteiligten bedauert, die Fahrgäste werden aber ab Mitte Juni 2008 auf jeden Fall noch besser und schneller auf der modernisierten Odenwaldbahn reisen können.

09. Februar 2007

Freifahrttag auf der Odenwald-Bahn ein voller Erfolg

Michelstadt / Darmstadt. Der Freifahrttag am Sonntag (17.) war für alle Beteiligten ein voller Erfolg. Wie der Betreiber der neuen Odenwald-Bahn, die VIAS GmbH mitteilte, waren ausnahmslos alle Züge voll besetzt. Insgesamt fuhren an diesem Tag auf der Strecke zwischen Darmstadt, Eberbach und Hanau rund 10.000 Menschen.

Um diese Menschenmassen befördern zu können, waren fast alle zur Verfügung stehenden „Itinos“ pausenlos im Dauereinsatz. Trotzdem kam es auf der Strecke aufgrund des Ansturms zu einigen Verspätungen. Dennoch kann die Aktion für alle Beteiligten als voller Erfolg gewertet werden. Als Publikumsmagnet lockte neben dem Winzerfest in Groß-Umstadt besonders das Neckarstädtchen Eberbach zahlreiche Besucher an. Die VIAS GmbH, die Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA) sowie die Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG) mbH bedanken sich bei allen Mitwirkenden für diesen überaus gelungenen Tag und hoffen auch in Zukunft auf regen Zuspruch bei der neuen Odenwald-Bahn.

21. September 2006

Die neue Odenwaldb-Bahn lädt zur freien Fahrt ein

Am 17. September befördern die Itinos zwischen Hanau, Darmstadt und Eberbach die Fahrgäste ohne Tickets

Am Sonntag (17.) sind die Fahrten auf der neuen Odenwald-Bahn im Bereich zwischen Hanau, Darmstadt und Eberbach ohne Fahrschein möglich. Die Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation –DADINA-, die Odenwald-Regional-Gesellschaft –OREG- und der Rhein-Main-Verkehrsverbund –RMV- laden zu diesem Schnuppertag mit freier Fahrt auf den genannten Streckenabschnitten der Linien 64 und 65 ein.

Vertreter der beteiligten Organisationen stellten sich am Montag (4.) im Sitzungszimmer der Sparkasse Dieburg in Groß-Umstadt der Presse und erläuterten Einzelheiten. Für den DADINA-Vorstand berichtete Landrat Alfred Jakoubek, für die OREG 1. Kreisbeigeordneter Dietrich Kübler und für den RMV Geschäftsführer Hansjörg Röhrich. Weiterhin nahmen an dem Gespräch Stadträtin Monika Jäckel vom Magistrat der Stadt Groß-Umstadt, der Bereichsleiter Betrieb der VIAS, Franz Reh und Vertreter der Sparkassen teil.

Einen Tag lang von der ersten bis zur letzen Fahrt können am 17. September die Itinos zwischen Hanau, Eberbach und Darmstadt unbegrenzt nach Herzenslust genutzt werden. Ob alleine, mit Familie oder Freunden - es muss kein Fahrschein gelöst werden und an den regulären Stationen kann ein- und ausgestiegen werden. Eine attraktive Anlaufstelle ist an diesem Tag sicherlich der Festumzug im Rahmen des Umstädter Winzerfestes 2006 in Groß-Umstadt. Fahrgäste aus Richtung Hanau – Seligenstadt und Babenhausen kommen mit der Bahnlinie 64 dort direkt an. Für Fahrgäste aus Richtung Darmstadt wird zwischen den Bahnhöfen Wiebelsbach und Groß-Umstadt ein Zusatzzug eingerichtet, der wenige Minuten nach Ankunft der Bahnlinie 65 in Wiebelsbach zur Weiterfahrt nach Groß-Umstadt startet. Danach bringt er die Fahrgäste auch wieder zum Anschluss nach Wiebelsbach in Richtung Darmstadt zurück, erläutert Landrat Alfred Jakoubek vom DADINA-Vorstand. Die erste Zusatzfahrt in Wiebelsbach startet um 9.21 Uhr und dann zweistündig bis 19.21 Uhr. In Groß-Umstadt geht die erste Fahrt um 9.30 Uhr und die letzte um 19.30 Uhr los, ebenfalls im Zweistundentakt. Über dieses zusätzliche Angebot, dass Winzerfestbesucher sicher, stau- und stressfrei nach Groß-Umstadt und wieder nach Hause bringt, freute sich die Vertreterin der Stadt Groß-Umstadt, Stadträtin Monika Jäckel besonders.

Auch im Odenwald lassen sich an diesem Tag schöne Ausflüge mit der Bahn unternehmen. Die neue Radwanderkarte Route 7, die der RMV zusammen mit der OREG in der Serie „Rhein-Main-Vergnügen“ herausgegeben hat, offeriert dazu nach Ansicht des Ersten Kreisbeigeordneten Dietmar Kübler passende Möglichkeiten. Er lud deshalb alternativ zum Besuch in den Odenwald ein, die bequem mit der Linie 65 erreichbar sind.

Ähnlich äußerte sich auch RMV-Geschäftsführer Hansjörg Röhrich: „Aus Sicht des Rhein-Main-Verkehrsverbundes ist die Neue Odenwaldbahn unverzichtbarer Bestandteil der Region. Wir hoffen, dass sich am Freifahrttag möglichst viele Bürger und Bürgerinnen selbst ein Bild von den Vorteilen der modernen Bahnen im Mobilitätsangebot, auch der Flächenlandkreise, machen.“

„Mit der Odenwaldbahn kann man nicht nur rasch und komfortabel den täglichen Weg zwischen Wohnort und Arbeit zurücklegen. Auch Naherholungssuchende kommen schnell aus dem Ballungsraum in den Geopark Odenwald“, meinte Landrat Jakoubek. „Der Landkreis Darmstadt-Dieburg und sechs Kommunen am „Entwicklungsband Odenwaldbahn“ – Babenhausen, Groß-Umstadt, Mühltal, Ober-Ramstadt, Otzberg und Reinheim – haben früh die Modernisierung der Odenwaldbahn als Impuls für ihre eigene Entwicklung verstanden. „Das Entwicklungsband Odenwaldbahn“ ist ein wichtiges Instrument für die Kommunen, um gemeinsam mit der örtlichen Entwicklungsstrategie für Neubürger, Firmenansiedlungen und Tagestouristen aus dem Ballungsraum zu werben. Mit dazu beitragen wird auch die frisch gegründete Abteilung Wirtschaft, Standortmarketing, Bürgerservice im Landkreis Darmstadt-Dieburg“, ergänzte er.

Möglich wurde der Freifahrttag auch dank der finanziellen Unterstützung der Sparkassen Darmstadt, Dieburg, Langen-Seligenstadt und des Odenwaldkreises sowie der VIAS, wies Landrat Jakoubek hin und bedankte sich für diese Finanzhilfe.

Mitte Dezember 2005 startete der Betrieb für die neue Odenwald-Bahn mit einem veränderten Fahrplan und den neuen Itino-Triebwagen. Erstmalig fuhren vom Odenwald durchgehende Züge über Darmstadt-Nord direkt zum Frankfurter Hauptbahnhof. Besonders die durchgebundenen Züge nach Frankfurt wurden von Anfang an sehr gut angenommen. Dies zeigt den Erfolg des neuen Konzeptes. Aber am Anfang gab es einige Anlaufschwierigkeiten, die sich für die Fahrgäste unter anderem durch Verspätungen und sehr volle Züge bemerkbar machten. Die Ursachen lagen sowohl bei den Fahrzeugen, der Fahrgastinformation, witterungsbedingten Einflüssen im Winter sowie der Abstimmung zwischen dem Betrieb und der Infrastruktur.

Am Montag bestätigten die Vertreter der Verkehrsorganisationen nochmals, das sie die Kritik der Fahrgäste ernst genommen haben, Fahrpläne wurden deshalb kurzfristig geändert, zusätzliche Wagen angehängt und nun ist auch die Anschaffung von drei zusätzlichen Fahrzeugen geplant. Ferner gab es an den Fahrzeugen Reparaturen und die Abstimmung zwischen VIAS und DB AG Netz wurde verbessert. Inzwischen läuft der Betrieb stabil und die Pünktlichkeit der Odenwald-Bahn beträgt über 96 Prozent. Ein guter Grund, jetzt den täglichen und die potentiellen Nutzer der Odenwald-Bahn sowie Bahnfreunde einen Schnuppertag mit Freifahrten auf der Odenwald-Bahn zu ermöglichen.

Viele weitere aktuelle Nachrichten zum Sachstand der Odenwald-Bahn und den Fahrplan für den Freifahrtag liefert der Newsletter Odenwald-Bahn, den DADINA und OREG mit Unterstützung des RMV herausgeben und der in den nächsten Tagen an die Haushalte entlang der Bahnstrecke im Landkreis Darmstadt-Dieburg und der Stadt Darmstadt verteilt wird. Die OREG lässt in jeden Haushalt im Odenwaldkreis in der nächsten Woche eine Ausgabe in den Briefkasten stecken. Im Internet ist der Infobrief unter www.dadina.de oder www.oreg.de/nahverkehr nachzulesen. Dort sind auch aktuelle Fahrplanhinweise der Veranstalter eingestellt. Auch die Mitarbeiter der RMV-Mobilitätszentralen in Darmstadt und Michelstadt und die RMV-Hotline informieren.

Fahrplan zur freien Fahrt am 17.09.2006

Newsletter zur Odenwaldbahn

Darmstadt, 4. September 2006

Drei neue Itinos

Die RMV-Geschäftsführung hat vom Aufsichtsrat Grünes Licht erhalten, um die Anschaffung dreier zusätzlicher Fahrzeuge für die Odenwaldbahn (RMV-Linien 64 und 65) zu kümmern. Da die Fahrgastzahlen insbesondere wegen der neuen Direktverbindungen Richtung Frankfurt nach oben geschnellt und weitere Zuwächse zu erwarten sind, soll der Fahrzeugpark der RMV-Tochtergesellschaft "Fahrzeugmanagement Region Frankfurt RheinMain GmbH" (fahma) um drei weitere auf dann 25 Itinos vergrößert werden.

Die fahma wird daher auf Basis der vertraglich vereinbarten Option Gespräche mit dem Hersteller Bombardier hinsichtlich der Liefertermine und der Fahrzeugpreise führen und die Finanzierung der Fahrzeugbeschaffung sicher stellen. Außerdem sind seitens des RMV Finanzierungsvereinbarungen mit den kommunalen Aufgabenträgern zu schließen, die sich gemäß Partnerschaftsmodell mit etwa der Hälfte der zusätzlich zu erwartenden jährlichen Fahrzeug- und Betriebskosten beteiligen sollen. Der Anteil der kommunalen Aufgabenträgern an diesen Kosten ist mit rund 400.000 Euro jährlich zu veranschlagen.

Vorausgesetzt, in den kommenden Monaten können alle Fragen befriedigend geklärt werden, dürften die drei zusätzlichen Itinos in circa zwei Jahren auf der Odenwaldbahn rollen.

12. Juli 2006

RMV optimiert Fahrplan auf der Odenwaldbahn

Zum Sonntag, 28. Mai optimiert der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) den Fahrplan der RMV-Linien 64 und 65 auf der „Neuen Odenwaldbahn“. Basis für die zweiten Kapazitätserweiterungen auf den Strecken zwischen Odenwald und Frankfurt am Main innerhalb kurzer Zeit sind die Ergebnisse einer Kontrollerhebung der Fahrgastzahlen, die weiterhin die gute Nachfrage des neuen Angebotes belegen.

Der erste morgendliche Zug von Erbach nach Frankfurt Hauptbahnhof über Darmstadt, der von überdurchschnittlich vielen Pendlern genutzt wird, wird ab Groß-Umstadt Wiebelsbach um einen Triebwagen verstärkt. Die Abfahrtszeit in Erbach wird aus fahrplantechnischen Gründen um elf Minuten vorverlegt. Statt wie bisher um 5.08 Uhr fährt er künftig bereits um 4.57 Uhr ab. Die Ankunft am Frankfurter Hauptbahnhof verschiebt sich von 6.26 Uhr auf 6.16 Uhr.

In der Gegenrichtung verlässt ein zusätzlicher Zug um 6.22 Uhr den Frankfurter Hauptbahnhof über Darmstadt Nord/Ost nach Groß-Umstadt Wiebelsbach (Ankunft 7.23 Uhr). Von diesen beiden Neuerungen werden vor allem Mitarbeiter der Firma Merck profitieren.

Ebenfalls positiv auf die Situation im morgendlichen Berufsverkehr wird sich auswirken, dass der frühe Zug um 5.47 Uhr von Erbach über Hanau nach Frankfurt (Linie 64) künftig auch in Hanau Klein-Auheim hält. Die Abfahrt dort ist um 6.46 Uhr.

An Nachmittagen verschiebt sich die Abfahrtszeit des Zuges vom Darmstädter Hauptbahnhof nach Groß-Umstadt Wiebelsbach von 16.54 Uhr auf 17.01 Uhr. Damit entsteht im Darmstädter Hauptbahnhof eine zusätzliche Umsteigemöglichkeit von der Linie S3 aus Langen, die um 16.55 Uhr in Darmstadt eintrifft, Richtung Odenwald.

Um die beschriebenen zusätzlichen Maßnahmen kostenneutral verwirklicht werden können, hat der RMV beschlossen, den Verbesserungen geringfügige Kürzungen gegenüber zu stellen: Der schwach besetzte RegionalExpress um 18.52 Uhr von Erbach nach Darmstadt, der montags bis freitags verkehrt, wird künftig entfallen. Die Fahrgastzählungen ergaben, dass dieser Zug in der Regel von weniger als zwanzig Fahrgästen genutzt wurde. Der nächste fahrplanmäßige Zug verlässt Erbach bereits um 19.05 Uhr.

Die Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA) und der RMV haben die Fahrpläne von Zubringerbuslinien ebenfalls geändert, damit die Fahrgäste den Zug weiterhin gut erreichen können.

Linie K 64:

Linie 671:

Linie 693:

Linie 5510:

23. Mai 2006

Kritik an Odenwaldbahn Ernst nehmen

Darmstadt-Dieburg - Schnell hat Landrat Alfred Jakoubek auf die mehrfach geäußerte Kritik an der neuen Odenwaldbahn reagiert. Er ließ sich von RMV-Geschäftsführer Volker Sparmann umgehend über die Situation informieren und erfuhr, dass sich die Lage nach Startschwierigkeiten fast normalisiert habe. Laut Sparmann sei inzwischen eine Pünktlichkeit von 95 Prozent erreicht worden. Offensichtlich habe die Bevölkerung außerdem die neue Direktverbindung vom Landkreis nach Frankfurt beziehungsweise nach Darmstadt angenommen. Schon nach wenigen Wochen habe sich, so der Landrat, die Zahl der Fahrgäste um nahezu 30 Prozent gesteigert. "Die Prognosen sind schon nach kurzer Zeit übertroffen worden", sagt Alfred Jakoubek und weist darauf hin, dass mehr Fahrgäste gleichzeitig weniger Autos auf den Straßen bedeuten. Insbesondere die neuen Verbindungen nach Frankfurt erfreuten sich mit 1500 zusätzlichen Fahrgästen großer Nachfrage, so dass der RMV bereits zum 6. Februar bei einzelnen Zügen die Kapazitäten verstärkt. Drangvolle Enge und lange Schlangen wie in der Anfangsphase der Odenwaldbahn dürften damit der Vergangenheit angehören.
Eine deutliche Verbesserung des Fahrgastkomforts sehen Jakoubek und Sparmann auch in der Modernisierung der Infrastruktur wie Bahnsteige oder behindertengerechte Zugänge entlang der Strecke. Der RMV-Chef sagte dem Landrat außerdem zu, für neue zusätzliche Züge und eine Optimierung des Fahrplans zu sorgen. Man werde dabei selbstverständlich die in den letzten Wochen vorgebrachte konstruktive Kritik berücksichtigen. "Wir werden einzelnen Punkten nachgehen", verspricht Landrat Jakoubek und betont, dass man nach anfänglichen Schwierigkeiten auf dem besten Weg sei, für die Menschen der Region ein attraktives und vor allem unweltverträgliches Mobilitätsangebot zu schaffen.

16.02.2006

Odenwaldbahn: Güterverkehr möglich - Verträge unterzeichnet

Mit der Unterzeichnung zweier Verträge wurden die Weichen gestellt, daß Ober-Ramstadt und Groß-Bieberau auch in Zukunft die Option auf Güterverkehr haben. Stadtrat Klaus Feuchtinger und Landrat Alfred Jakoubek vom DADINA-Vorstand, die Bürgermeister Werner Seubert (Groß-Bieberau) und Werner Schuchmann (Ober-Ramstadt) setzten am Freitag (27.1.) zusammen mit Geschäftsführer Achim Dahm von der Groß-Bieberauer-Reinheimer Eisenbahn GmbH, Geschäftsführer Rainer Reucker von den Deutschen Amphibolin-Werken in Ober-Ramstadt und Gisbert Brauner von der DB Netz AG ihre Unterschrift unter einen Kooperationsvertrag sowie den sogenannten Infrastrukturanschlussvertrag.

Hintergrund dafür sind zwei Weichen innerhalb der Odenwaldbahn, die Verbindungen zum Caparol-Werk in Ober-Ramstadt und über eine Weiche in Reinheim zur Odenwälder Hartstein-Industrie in Groß-Bieberau herstellen. Die beiden Weichen waren gefährdet, da aus Sicht der DB Netz AG die Kosten für die Unterhaltung von Weichen für Gleisanschlüsse von den Gleisanschliessern getragen werden müssen. Findet sich keiner, der die Kosten trägt, wird der Gleisanschluss beseitigt. Ohne Weichen wäre jedoch Güterverkehr in Zukunft nicht mehr möglich gewesen.

Dass die beiden Städte, die zwei Firmen und die DADINA, die ebenfalls großes Interesse an der Güterverkehr-Option hat, sich die Kosten von 11.000 Euro für die Weiche in Groß-Bieberau/Reinheim und von 8.000 Euro in Ober-Ramstadt zu je einem Drittel teilen, macht wegen der volkswirtschaftlichen Perspektiven Sinn. Eine eventuell später notwendig werdende Weiche würde ein Vielfaches der aktuellen Unterhaltungskosten bedeuten. Außerdem besteht die Chance, den Lkw-Verkehr zu reduzieren. Sollte künftig tatsächlich Güterverkehr stattfinden, übernehmen die Firmen allein die Kosten, der kommunale Beitrag entfällt. Die Laufzeit der Verträge beträgt zunächst zehn Jahre.

27.01.2006

Neue Odenwaldbahn - Pressebericht der OREG vom 19.12.2005

Der E-Mail-Server der OREG registrierte in dieser Woche einen regen Posteingang, beschreibt Peter Krämer, Leiter des Geschäftsbereichs Nahverkehr der OREG die erste Woche nach Inbetriebnahme der neuen Odenwaldbahn. Nach einem absolut problematischen Montag habe sich die Fahrplansituation von Tag zu Tag stabilisiert. Dass es bei einzelnen Zuglagen dennoch und zu oft zu Verspätungen kommt, führt die OREG u.a. auf das Nadelöhr im Frankfurter Hauptbahnhof zurück und beruft sich dabei auf Erkenntnisse des Betreibers. Verspätungen, die dort auf Grund der kurzen Wendezeiten entstehen, werden ins gesamte Netz der Odenwaldbahn übertragen und sind vielfach über den ganzen Tag nicht mehr abbaubar.

In einem Gespräch mit Landrat Schnur hat RMV-Geschäftsführer Sparmann Pannen eingeräumt, die aber bei einem Fahrplanwechsel nicht außergewöhnlich seien, zumal hier nach einem völlig neuen Konzept gefahren werde. Auf der Fachebene arbeiten alle Beteiligten konstruktiv an Lösungen. So werde auch der Vorschlag geprüft, durch veränderte Wendeabläufe im Hauptbahnhof Frankfurt für eine zeitliche Entspannung zu sorgen.
Im übrigen zeigten sich Sparmann und Schnur überrascht, wie gut die durchgehenden Züge nach Frankfurt angenommen würden. Dies war so von Anbeginn nicht zu erwarten.

Ein Hauptthema der Beschwerden waren auch die Nachmittagsrückfahrten von Darmstadt in den Odenwald. Als Sofortmaßnahme bittet Schnur um Prüfung, ob die derzeit an Nachmittagen als Doppeltraktion geführten Züge aus Richtung Darmstadt nach Erbach durchgefahren werden können. Dadurch entfällt das Abkoppeln der Fahrzeuge und ein mögliches Umsteigen von Fahrgästen in Wiebelsbach-Heubach.

Schnur hat an den RMV appelliert, den Fahrgastbeschwerden detailliert nachzugehen und mit den Maßnahmen Abhilfe zu schaffen, die kurzfristig möglich sind. Auf seine Bitte hin wird die OREG noch vor Weihnachten ein entsprechendes Gespräch mit allen Beteiligten initiieren, bei denen mögliche strukturelle oder betriebliche Probleme erörtert werden. Landrat Schnur macht deutlich, dass ihm sehr daran gelegen ist, umgehend in eine stabile Bedienungssituation bei der Odenwaldbahn zu kommen. Er bittet aber auch nochmals alle Fahrgäste, die die komplizierten Zusammenhänge nicht kennen können, um Rücksichtnahme.

19. Dezember 2005

Die neue Odenwald-Bahn kommt

Am Sonntag, 11. Dezember werden zum ersten Mal die neuen ITINO-Triebwagen im Fahrplanbetrieb eingesetzt. Zwischen 11.00 und 15.00 Uhr kommen die Verantwortlichen vor Ort und feiern zusammen mit der Bevölkerung die Realisierung des Groß-Projektes. Dabei gibt es Gelegenheit auch das neue Fahrzeug zu besichtigen.

Seligenstadt: Der ganze Ostkreis Offenbach feiert mit

Mit einem gemeinsamen Fest begrüßen die Einwohner der drei Gemeinden Hainburg, Mainhausen und Seligenstadt die neue Odenwald-Bahn.

Am Bahnhof in Seligenstadt werden die Erste Kreisbeigeordnete, der Sprecher der Geschäftsführung des RMV, Vertreter des Landes Hessen, der Bahn AG, der Betreibergesellschaft VIAS und die Bürgermeister der Gemeinden Seligenstadt, Hainburg und Mainhausen um 11.00 Uhr die neue Odenwald-Bahn eröffnen.

Seligenstädter Vereine werden für das leibliche Wohl sorgen, während Musikkapellen die Eröffnungsfeierlichkeiten musikalisch umrahmen und der Zauberer Abraxas sein Können zeigen wird.

Mit einbezogen in die Feierlichkeiten wird der diesjährige Seligenstädter Weihnachtsmarkt, der sich vom Bahnhof über die Bahnhofstraße in die malerischen Altstadtgassen zieht.

Groß-Umstadt: Wiebelsbach begrüßt die neue Odenwald-Bahn

Das Fest am Bahnhof Wiebelsbach in Groß-Umstadt steht unter dem Motto "Wiebelsbach begrüßt die neue Odenwald-Bahn" und beginnt um 11.00 Uhr mit der offiziellen Eröffnung durch den Landrat, Vertretern des RMV, des Landes Hessens, der DB AG und der Stadt Groß-Umstadt.

Ortsvereine und Geschäfte veranstalten zudem einen kleinen Weihnachtsmarkt und bieten eine Bewirtung sowie Handarbeiten und Kunstgewerbe an. Ergänzt wird der Tag mit Spaß und Spiel vom RMV - so hat sich ein Weihnachtsmann angesagt und es findet eine weihnachtliche Fotoaktion statt.

Informationen kommen an diesem Tag nicht zu kurz. Ein neuer ITINO steht zur Besichtigung bereit und fachkundige Mitarbeiter geben gerne persönlich Auskunft.

Weihnachtlicher Markt am Darmstädter Ostbahnhof

Auch am Ostbahnhof in Darmstadt wird von 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr gefeiert. Um 13.00 Uhr findet hier die offizielle Begrüßung durch den Stadtrat statt. Auch der RMV und die DB AG werden vertreten sein.

Der ITINO wird zu besichtigen sein und es gibt detaillierte Informationen zur Modernisierung der Odenwald-Bahn. Für eine Bewirtung mit Glühwein und weihnachtlichem Gebäck ist ebenso gesorgt wie für musikalische Umrahmung, Unterhaltung und Spaß.

Michelstadt: OREG eröffnet Mobilitätszentrale

Zeitgleich mit der Inbetriebnahme der "neuen Odenwaldbahn" wird auch die RMV-Mobilitätszentrale im umgebauten Bahnhof in Michelstadt eröffnet.

Um 13.00 Uhr werden Vertreter des Landes Hessen, des Kreises und der Gemeinde, des RMV und der Deutschen Bahn AG Sie willkommen heißen. Zeitgleich mit der Inbetriebnahme der neuen Odenwald-Bahn bezieht die Lokale Nahverkehrsorganisation im Bahnhof Michelstadt ihr neues Domizil und nimmt die Mobilitätszentrale in Betrieb.

Da zu einer größeren Feier an diesem Wochenende des Fahrplanwechsels die Zeit fehlt, wird dies im Frühjahr im Rahmen eines großen Bahnhofsfestes mit einem "Tag der offenen Tür" nachgeholt.

05. Dezember 2005

Die neue Odenwaldbahn

„Für die Kunden auf der Odenwaldbahn beginnt eine neue Ära im Nahverkehr mit neuen Verbindungen und attraktiven Fahrzeugen.“ Mit dieser Kernaussage stellten Vertreter des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) und der Odenwälder-Regional-Gesellschaft (OREG) in Anwesenheit des Landrates des Odenwaldkreises, Horst Schnur, Einzelheiten des neuen Fahrplankonzeptes für die Region zwischen Odenwald, Darmstadt beziehungsweise Hanau und Frankfurt am Main auf einer heutigen Pressekonferenz in Erbach der Öffentlichkeit vor.
Zum kommenden Fahrplanwechsel am 11. Dezember verkehren erstmals moderne Züge auf der westlichen Linie der Odenwaldbahn (RMV-Linie 65) vom Odenwald über Darmstadt-Nord direkt nach Frankfurt. Dafür wurde eine neue Gleisverbindung am Bahnhof Darmstadt-Nord geschaffen, die die Odenwaldbahn und die Main-Neckar-Bahn auf direktem Weg miteinander verknüpft. Dank dieser Baumaßnahme verkürzt sich die Reisezeit aus dem Odenwald nach Frankfurt um bis zu 20 Minuten. Montags bis freitags in der Hauptverkehrzeit verkehren die Züge stündlich, ansonsten im Zweistundentakt. Den Fahrgästen werden damit neunmal täglich über Darmstadt umsteigefreie Verbindungen in die Mainmetropole und auch von dort in der Gegenrichtung in den Odenwald ermöglicht. Darüber hinaus wird der „schnelle Odenwälder“ nicht nur zweimal am Tag, sondern regelmäßig im Zweistundentakt Darmstadt Hauptbahnhof und Erbach in knapp einer Stunde verbinden.
Auch die östliche Linie der Odenwaldbahn (RMV-Linie 64), die über Groß-Umstadt, Babenhausen und Seligenstadt nach Hanau führt, wird regelmäßige Verbindungen im Zweistundentakt nach Frankfurt erhalten.
Mit dem Start der neuen Odenwaldbahn zum Fahrplanwechsel im Dezember macht der Rhein-Main-Verkehrsverbund sich selbst eines der schönsten Geschenke zu seinem 10. Geburtstag. RMV-Geschäftsführer Sparmann: „Die Eröffnung eines solchen Großprojektes ist ein sehr positives Signal, besonders in finanziell schwierigen Zeiten. Der RMV treibt auch nach zehn erfolgreichen Jahren den Ausbau des Nahverkehrs weiter voran. Unsere Kunden im Odenwald dürfen sich auf mehr Komfort und schnellere Verbindungen sowie auf eine bessere Vertaktung und verbesserte Anschlüsse freuen.“
Er freue sich, dass es gelungen sei, bereits zu einem so frühen Zeitpunkt den Wünschen vieler Kunden nach schnelleren Verbindungen nach Frankfurt zu entsprechen, so Sparmann weiter. Gleichzeitig werde auch dem Ansinnen der Region Starkenburg nach einer besseren Vernetzung des Nahverkehrs in weiten Teilen Südhessens Rechnung getragen.
Insgesamt sind die Planer des Rhein-Main-Verkehrsverbundes überzeugt, mit dem vorliegenden Konzept bereits in der ersten Stufe ein deutlich verbessertes Angebot für die Kunden im Odenwald geschaffen zu haben, auch wenn sich die Züge der Odenwaldbahn zwischen Darmstadt und Frankfurt sowie Hanau und Frankfurt die Gleise mit einer Vielzahl weiterer Fernverkehrs-, Regional- und Güterzüge teilen müssen. Das wiederum hat entscheidenden Einfluss auf die Gestaltung des Fahrplans.
Die eigentlichen Ausbaumaßnahmen auf dem Netz der Odenwaldbahn stehen jedoch noch bevor. Daher können weitere Fahrzeitverkürzungen oder auch zusätzliche Fahrten erst nach Abschluss der Modernisierung zum Fahrplanwechsel 2007/08 realisiert werden. Bis dahin wird das Elektronische Stellwerk in Betrieb sein, das ab Dezember 2007 verkürzte Fahrzeiten auf dem Netz der Odenwaldbahn erlaubt sowie die Leistungsfähigkeit der Strecken verbessert. Darüber hinaus sollen bis Ende 2007 die Bahnsteige der meisten Stationen für die neuen Anforderungen gerüstet sein. Sie werden auf 120 Meter Länge ausgebaut und auf 55 Zentimeter erhöht, damit ein barrierefreies Einsteigen in die neuen Fahrzeuge möglich ist. Zudem erhalten sie eine moderne, attraktive Bahnsteigausstattung.
Zu diesem Zeitpunkt sollen alle Maßnahmen an der Odenwaldbahn abgeschlossen sein. Der Fahrplan wird dann häufigere Verbindungen mit verkürzten Fahrzeiten auf allen Relationen zwischen Eberbach, Erbach, Darmstadt, Hanau und Frankfurt bieten. Die Leistung steigt von 2006 mit rund 1,8 Millionen Zugkilometer pro Fahrplanjahr auf fast 2 Millionen Zugkilometer. Dies bedeutet zusätzliche Fahrten in der Hauptverkehrzeit und im Abendverkehr.
Betrieben werden die beiden RMV-Linien 64 und 65 ab Fahrplanwechsel von VIAS, einem Zusammenschluss aus Stadtwerke VerkehrsGesellschaft Frankfurt am Main mbH (VGF) und Rurtalbahn GmbH. Die Laufzeit des im Wettbewerb ausgeschriebenen Vertrages beträgt zehn Jahre. VIAS setzt 22 neue Dieseltriebfahrzeuge des Typs Itino D2 ein. Sie sind – eine bundesweit beachtete Entscheidung - nicht im Eigentum der Betreiberfirma, sondern werden von der RMV-Tochter fahma (Fahrzeugmanagement Region Frankfurt RheinMain GmbH) dem Betreiber zur Verfügung gestellt. Für deren Wartung und Instandhaltung ist aber der Betreiber zuständig. Der RMV erhofft sich von diesem Modell positive Impulse für mittelständische Unternehmen im Verkehrsmarkt.

16. November 2005

3. Newsletter zur neuen Odenwaldbahn

In diesen Tagen wir der aktuelle Newsletter der neuen Odenwaldbahn verteilt.

2. Infobrief für Anwohner entlang der Neuen Odenwald-Bahn verteilt

Wie angekündigt, haben in diesen Tagen die Anwohner entlang der Strecke der neuen Odenwald-Bahn den zweiten Infobrief in ihrem Briefkasten. Darin informieren die verantwortlichen lokalen Nahverkehrsorganisationen DADINA (Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation), OREG (Odenwald-Regional-Gesellschaft), KVG (Kreis-Verkehrs-Gesellschaft Offenbach) zusammen mit dem RMV (Rhein-Main-Verkehrsverbund) über den aktuellen Stand zur Modernisierung der Odenwald. In einem persönlichen Grußwort wendet sich der Vorstand der DADINA mit Stadtrat Klaus Feuchtinger und Landrat Alfred Jakoubek an die Fahrgäste: „Zur Zukunft der neuen Odenwald-Bahn zählen außer komfortablen Fahrzeugen auch Fahrten ohne Umsteigen direkt nach Frankfurt. Weiterhin möchten wir saubere Bahnhöfe mit bequemen Einstiegsmöglichkeiten schaffen. So verweisen sie auf die freigegebenen Gelder für die noch anstehenden Sanierungsarbeiten an den Bahnhöfen entlang der Strecke, die teilweise jetzt beginnen und im nächsten Jahr fortgeführt werden. Was zum diesjährigen Fahrplanwechsel am 11. Dezember 2005 neu und anders wird, steht detailliert im Infobrief. Erstmals sind dort auch die geänderten Stationsnamen veröffentlich. Ein Zeitplan gibt Auskunft über den Beginn und die Dauer der einzelnen Bauarbeiten. Die neue Betreiberin der Odenwald-Bahn wird ebenfalls vorgestellt.

Der Infobrief ist in allen Landkreiskommunen, beim Landkreis Darmstadt-Dieburg, der Stadtverwaltung Darmstadt und der DADINA erhältlich.

Eine weitere Ausgabe erscheint Anfang Dezember und informiert über die Feste zur Eröffnung der neuen Odenwald-Bahn.

13. Oktober 2005

Doppel-Premiere in Michelstadt:

Mit der VIAS GmbH stellt sich die neue Betreiberin der Odenwaldbahn vor – Präsentation der modernen Dieseltriebzüge „Itino“
Zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember ist es soweit: Die Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main (VGF) und die Rurtalbahn GmbH (RTB) übernehmen im Auftrag des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) und des Landes Baden Württemberg den Betrieb auf der Odenwaldbahn. Die beiden Unternehmen, die zuvor als Bietergemeinschaft aufgetreten sind, haben dazu die neue Betreibergesellschaft gegründet, die VIAS GmbH.

Unternehmen für die Region
Die VIAS ist damit ein Unternehmen von VGF und RTB: Sie sind an ihr zu jeweils 50 Prozent beteiligt, mit Christian Lambrecht und Herbert Häner stellen VGF und RTB auch die beiden gleichberechtigten Geschäftsführer. Ende 2004 hatte die damalige Bietergemeinschaft aus VGF und RTB die Ausschreibung des RMV gewonnen und den Zuschlag für den Betrieb auf der Odenwaldbahn in den kommenden zehn Jahre erhalten.

 Zwar ist der Firmensitz Frankfurt am Main, aber Betriebsbüro und Werkstatt sind in Michelstadt, Hammerweg 45a, angesiedelt. Damit hat sich die VIAS als Standort für ihren Betrieb bewusst für den Odenwald entschieden, was neue Arbeitsplätze in der Region bedeutet: Rund 50 Stellen hat das Unternehmen so geschaffen, davon 30 als Lokführer und weitere zehn als Zugbegleiter.

Stärkung der Region
So stärkt die VIAS den Odenwaldkreis, aber auch die Kreise Darmstadt-Dieburg sowie Offenbach - und für diese Regionen beginnt gleichzeitig eine neue Nahverkehrs-Zeit. In Michelstadt baut die zur dort ansässigen Wissmüller-Gruppe gehörende Odenwald-Bahn Infrastruktur GmbH die neue Betriebswerkstatt. Zur Zeit entstehen auf dem Areal des ehemaligen Südbahnhofs die Halle und der notwendige Gleisanschluss. In Kürze wird Richtfest gefeiert, so dass die Anlage im Dezember pünktlich und schlüsselfertig der VIAS übergeben werden kann. Diese betreibt dann die Werkstatt, deren komplette Einrichtung von der Odenwald-Bahn Infrastruktur GmbH angemietet wird. In der Werkstatt entstehen fünf weitere neue Arbeitsplätze, damit die VIAS hier vom Fahrplanwechsel im Dezember 2005 an die 22 modernen Dieseltriebfahrzeuge des Typs „Itino“ warten, betanken, waschen und gegebenenfalls reparieren kann.

Neue Fahrzeuge für die Region
Auf der Odenwaldbahn fahren künftig 22 moderne Dieseltriebwagen des Typs “Itino”, die der Wagonbauer Bombardier Transportation liefert und die das Unternehmen ebenfalls am 21. September am Michelstädter Bahnhof präsentiert. Die zum Teil niederflurigen Fahrzeuge bleiben Eigentum der “fahma Fahrzeugmanagement GmbH”, einer Tochter des RMV, und werden der VIAS gegen Miete überlassen. Pflege und Unterhalt der “Itinos” obliegen aber der VIAS und ihrem fahrenden sowie Fahrzeuge - und Kunden - betreuenden Mitarbeitern.

Erschließung der Region
Die Odenwaldbahn erschließt auf mehreren Linien die Region zwischen Main, Odenwald und Neckar. Die VIAS wird mit den „Itinos“ Städte und Gemeinden wie Eberbach am Neckar, Michelstadt, Erbach, Groß-Umstadt, Ober-Ramstadt, Bad König oder Seligenstadt anfahren und diese mit den Oberzentren Frankfurt, Darmstadt und Hanau verbinden. Sie bildet damit das Rückgrat des Öffentlichen Personen-Nahverkehrs in weiten Teilen der Landkreise Darmstadt-Dieburg, Odenwald und Offenbach. 33 Bahnhöfe liegen entlang des 210 Kilometer langem Netzes, auf dem die VIAS im Auftrag des RMV fünf Linien betreiben wird: Regionalexpress RE64 Frankfurt HBF - Hanau - Wiebelsbach-Heubach - Erbach, Regionalexpress RE65 Darmstadt HBF - Wiebelsbach-Heubach - Erbach, Regionalbahn RB64 Hanau - Wiebelsbach-Heubach - Erbach, Regionalbahn RB65 Darmstadt HBF - Wiebelsbach-Heubach - Erbach - Eberbach und der Stadtexpress SE65 Frankfurt HBF - Darmstadt Nord - Wiebelsbach-Heubach ( - Erbach).

Die Gesellschafter der VIAS
Die VIAS www.vias-online.de könnte den Verkehr auf der Odenwaldbahn nicht betreiben, wenn hinter ihr nicht zwei schlagkräftige Unternehmen mit entsprechendem Know-how stünden. Einerseits die VGF. Sie ist Hessens größter Verkehrsdienstleister und beförderte im Jahr 2004 auf sieben U-Bahn-, acht Straßenbahn- und 51 Omnibuslinien insgesamt 153,1 Millionen Fahrgäste. Seit April 2004 liegt der VGF die Genehmigung des Regierungspräsidiums Darmstadt vor, Eisenbahn-Verkehrsleistungen zu erbringen. Einzelheiten zum Unternehmen finden sich auf der Seite www.vgf-ffm.de im Internet.

 Andererseits die Rurtalbahn GmbH: Sie entstand 2003 durch Ausgliederung aus der Dürener Kreisbahn. Das Unternehmen betreibt heute Schienenverbindungen rund um Düren mit eigenen Fahrzeugen und eigener Infrastruktur. Darüber hinaus verfügt die RTB über eine eigene Werkstatt, eine Güterverkehrs- sowie eine Planungsabteilung. Weitere Informationen stehen unter www.rurtalbahn.de im Internet.

23. September 2005

 

Neue Odenwaldbahn nimmt Fahrt auf; Modernisierung finanziell abgesichert

Immer konkretere Formen nimmt die Modernisierung der Odenwaldbahn an. Nachdem bereits seit Monaten am Bahnhof Darmstadt Nord eifrig gebaut wird, um neue Weichenverbindungen in Richtung Frankfurt herzustellen, rückt auch der Baubeginn für die Erneuerung der Bahnsteige und der Signale näher.

Wie die DB AG, der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) und die beteiligten Landkreise Darmstadt-Dieburg, Odenwald und Offenbach sowie die Städte Darmstadt und Hanau nach einer gemeinsamen Besprechung mitteilten, sind jetzt alle Vorausset-zungen erfüllt, um im November 2005 an den Stationen Darmstadt Ost und Zell-Kirchbrombach mit dem Ausbau der Bahnsteige zu beginnen. Die nächsten Stationen Lengfeld, Wiebelsbach-Heubach, Bad König und Höchst folgen dann im Februar 2006. Die Fertigstellung ist zwischen Juli und September 2006 vorgesehen. Die Erneuerung von 15 Bahnübergängen, welche vom Elektronischen Stellwerk unabhängig sind, wird im Juli 2005 beginnen und bis zum Januar 2006 abgeschlossen sei.

Auch für die Fortführung der Modernisierung bis zum Dezember 2007 stehen jetzt die Signale auf Grün, da eine wichtige Finanzierungsvereinbarung zwischen Bund und DB AG (Sammelvereinbarung 20) unterzeichnet wurde. Damit ist der Ausbau von weiteren Bahnsteigen (wie zum Beispiel in Seligenstadt und Hainburg-Hainstadt), die Erneuerung von Bahnübergängen sowie der Bau eines elektronischen Stellwerks als zentrale Maßnahme gesichert. Die neue Station Darmstadt TU-Lichtwiese soll bis Dezember 2006 in Betrieb gehen, lediglich der Bau der neuen Station Groß-Umstadt Nord kann wegen der damit zu-sammenhängenden Straßenbaumaßnahmen nicht bis Ende 2007 fertig gestellt werden.

Bereits zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember 2005 werden 22 neue Itino-Triebwagen auf der Strecke ihren Dienst aufnehmen und einen verbesserten Fahrplan mit durchgebundenen Zügen aus dem Odenwald über Darmstadt Nord sowie über Babenhausen und Seligenstadt direkt nach Frankfurt bedienen. Die neue Betriebswerkstatt für die Instandhaltung der Züge, die in Michelstadt gebaut wird, wird im zweiten Quartal 2006 betriebsfertig sein.

Der Konzernbevollmächtigte der Bahn für das Land Hessen, Dr. Klaus Vornhusen, die Landräte Alfred Jakoubek (Landkreis Darmstadt-Dieburg) und Horst Schnur (Odenwaldkreis), die Erste Kreisbeigeordnete Claudia Jäger (Kreis Offenbach) sowie die Stadträte Klaus Feuchtinger (Stadt Darmstadt) und Ulrich Müller (Hanau) und RMV-Geschäftsführer Volker Sparmann weisen daraufhin, dass es der guten Zusammenarbeit aller Beteiligten, der regionalen Entschlossenheit und der Unterstützung des Landes Hessen zu verdanken ist, dass ein Großprojekt wie die Modernisierung der Odenwaldbahn mit Kosten von über 80 Millionen Euro (ohne Fahrzeuge) in den heutigen Zeiten knapper Kassen überhaupt umgesetzt werden kann.

22. Juli 2005

 

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