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|   Pressemeldungen

111 Tage im Amt als Mobilitätsdezernent: Stadtrat Wandrey zieht Zwischenbilanz

(Stadt Darmstadt) Mit seinem Amtsantritt im Juni dieses Jahres hat Oberbürgermeister Hanno Benz den Zuschnitt der Dezernate geändert und Stadtrat Paul Wandrey – bisher bereits Ordnungsdezernent der Wissenschaftsstadt Darmstadt – die Zuständigkeit auch für das Mobilitäts- und Tiefbauamt übertragen.

Gemeinsam haben OB Benz und Stadtrat Wandrey in einer Pressekonferenz am Dienstag (10.10.) auf die vergangenen 111 Tage seit der Neuordnung der Zuständigkeiten zurückgeblickt, eine erste Zwischenbilanz gezogen und die aktuellen Herausforderungen geschildert.

Mobilitätswende kann gelingen

„Die sogenannte Mobilitätswende ist ein wichtiger Bestandteil der Bemühungen, uns als Kommune dem Klimawandel zu stellen. Sie kann jedoch nur mit den Bürgerinnen und Bürgern gelingen, nicht gegen sie – und eben mit allen Verkehrsteilnehmenden“, betonte OB Hanno Benz eingangs. „Entsprechend ihrer Bedeutung habe ich die Verantwortung für die Verkehrsfragen schon am ersten Tag als neuer Oberbürgermeister im Dezernat meines Magistratskollegen Paul Wandrey angesiedelt – als Chance, die großen Aufgaben, die hier zu lösen sind, fair, im Einvernehmen mit dem betroffenen Menschen sowie effizient zu lösen.“

Neue Struktur geplant

„Die vergangenen, sehr arbeitsreichen Wochen haben die Erkenntnis gebracht, dass es nun auch einer zum Teil neuen Struktur innerhalb des Mobilitäts- und Tiefbauamts bedarf“, erklärte Stadtrat Wandrey und unterstrich dabei seine Wertschätzung für die Mitarbeitenden. „Das Verhältnis zwischen Führungsebene und Mitarbeitenden ist von gegenseitigem Respekt geprägt, und die Teams sind mit großem Engagement dabei.“

Projekte werden priorisiert

Zugleich wies Wandrey darauf hin, dass aktuell wie in den kommenden Jahren enorme Anstrengungen zu bewältigen seien. „Die derzeitige strukturelle und personelle Aufstellung des Mobilitäts- und Tiefbauamts reicht – so hat es sich gezeigt – jedoch nicht aus, um diesen Herausforderungen in geeigneter Weise zu begegnen.“ Vor allem die Personalsituation erfordere eine strenge Projektpriorisierung.

Vier-Punkte-Liste

Wandrey nannte vier Punkte, um Ressourcen künftig zu bündeln und effizient einzusetzen:

„1. Der Fokus des Mobilitäts- und Tiefbauamts liegt künftig wieder hauptsächlich auf den Kernaufgaben des Amtes.

2. Einfache und pragmatische Lösungsansätze erhalten Vorrang vor unnötiger Verkomplizierung.

3. Konzepte zur Personalbindung und Personalgewinnung werden erarbeitet.

4. Es muss eine politische Neubetrachtung von Projekten vorgenommen werden.“

Entscheidend sei es, sowohl die Bürgerinnen und Bürger als auch die Mitarbeitenden bei diesen Veränderungen mitzunehmen, wie OB Benz und Dezernent Wandrey bekräftigten. Als herausragende Projekte, die weiter im Zentrum der Bearbeitung stehen werden, führte Wandrey die verkehrliche Anbindung des neuen Ludwigshöhviertels an, ebenso die integrierte Gesamtsanierung des Straßenzugs und Schienenwegs Bessunger Straße/Ludwigshöhstraße entlang der Linie 3, eine dauerhafte Lösung der verschiedenen Verkehrsbeziehungen im Bereich von Rhein- und Neckarstraße, das Thema der Heinerblocks sowie gemeinsame Gespräche zwischen Oberbürgermeister Benz, Stadtrat Wandrey und der IG Dieburger Straße mit dem klaren Ziel einen Kompromiss zu finden.

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