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RMV-Aufsichtsrat: Verkehrswende realisieren

Bewerbung als Modellregion / Klimaschutz als roter Faden für Handeln des RMV festgeschrieben / Aufsichtsratsvorsitzende in ihrer Funktion bestätigt

(RMV) Das Thema Klimaschutz bildete einen Schwerpunkt der Aufsichtsratssitzung des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) am Mittwoch (20.11.) in Frankfurt – denn nur mit einer Verkehrswende kann der Klimawandel gestoppt werden.

„Frankfurt ist Pendler-Hauptstadt Deutschlands“, sagt Peter Feldmann. „Damit die Mainmetropole vom Autoverkehr entlastet wird, ist mein Ziel, dass mehr Menschen Bus und Bahn fahren. Ein wichtiger Baustein dafür sind attraktive Fahrpreise, weswegen der RMV sich als Modellregion des Klimapakets beworben hat.

“ Ulrich Krebs, stellvertretender RMV-Aufsichtsratsvorsitzende ergänzt: „Schaut man sich die Verkehrsströme in unserer Region an, wird klar: Wir müssen uns gemeinsam konzeptionelle Gedanken machen, wie wir den schienengebundenen ÖPNV weiter ausbauen und noch attraktiver gestalten. Mit einem 365-Euro-Jahresticket für einzelne Städte ist es noch lange nicht getan. Wir brauchen einen einfachen und einheitlichen Tarif fürs gesamte Verbundgebiet.“
„Mobilität 2030“ wird zu „Mobilität 2035“ – mit Schwerpunkt Klimaschutz
Um Klimaschutz noch stärker in alle Handlungsbereiche des Verbunds einzubeziehen, hat der Aufsichtsrat das Thema fest in die RMV-Strategie ‚Mobilität 2030‘ aufgenommen und das Konzept bis zum Jahr 2035 erweitert.
„Wer wirksamen Klimaschutz möchte, kommt an der Verkehrswende nicht vorbei“, macht RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat deutlich. „Wir ruhen uns aber auf unserem Umweltvorsprung nicht aus, sondern werden alternative Antriebe wie Wasserstoff testen und durch digital vernetzte Angebote Bus- und Bahnfahren noch komfortabler machen und dieses Rückgrat der ökologischen Mobilität durch Kooperationen mit Sharing-Anbietern weiter stärken.“
Zentrales Strategiepapier RNVP verabschiedet
In seiner Sitzung hat der Aufsichtsrat auch den Entwurf des Regionalen Nahverkehrsplans (RNVP) beschlossen, der die Arbeit des RMV bis 2030 leitet. Dieses zentrale Strategiepapier sieht beispielsweise die schrittweise Integration von On-Demand-Verkehren in das Fahrtenangebot des RMV vor. On-Demand-Verkehre sind Kleinbusse oder Pkw, die in Tagesrandlagen oder im ländlichen Raum das Fahrtenangebot des ÖPNV ergänzen. Mit der Verabschiedung der Entwurfsfassung geht der RNVP nun in die Anhörung bei den gesellschaftlichen Stakeholdern wie Fahrgastbeiräten, Umwelt- und Wirtschaftsverbänden.
Aufsichtsratsvorsitzende im Amt bestätigt
Außerdem wurden in einer Wahl Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann als Aufsichtsratsvorsitzender und Ulrich Krebs, Landrat des Hochtaunuskreises, als Stellvertreter bestätigt. In das Präsidium wurden Johannes Baron (Kreisbeigeordneter des Main-Taunus-Kreises), Jens Deutschendorf (Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen), Claudia Jäger (Erste Kreisbeigeordnete des Kreises Offenbach), Andreas Kowol (Stadtrat der Stadt Wiesbaden), Anita Schneider (Landrätin des Landkreises Gießen) und Gerda Weigel-Greilich (Bürgermeisterin der Stadt Gießen) gewählt, die gemeinsam mit den beiden Vorsitzenden das Gremium bilden.