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Bericht zu den Aktivitäten im Bereich „Betriebliches Mobilitätsmanagement“ 2017

Im Verlauf der siebten Programmrunde des betrieblichen Mobilitätsmanagements („südhessen effizient mobil“) haben das Hofgut Oberfeld in Darmstadt und die Stadtverwaltung Pfungstadt den Beratungsbaustein „intensiv“ in Anspruch genommen. Das Hofgut Oberfeld hat die Intention, die Beschäftigten und Besucher zu motivieren, stärker den Umweltverbund zu nutzen, um dem Parkraummangel auf dem eigenen Areal und im Umfeld des Hofgutes entgegenzuwirken. Ähnlich gelagert sind die Beweggründe bei der Stadtverwaltung Pfungstadt, die jedoch zusätzlich noch ihren städtischen Fuhrpark optimieren möchte. Darüber hinaus konnte die noch im Vorjahr begonnene Beratung der Alice-Eleonoren-Schule mit der Fertigstellung eines zielgruppenspezifischen Mobilitätsplans erfolgreich abgeschlossen werden. Insbesondere die Einführung der Parkraumbewirtschaftung im Darmstädter Kapellplatzviertel und der daraus resultierende hohe Parkdruck waren Anlass, sich vom Netzwerk beraten zu lassen.

Anfang März dieses Jahres stellte die DADINA das Programm bei einer Sitzung des Netzwerks „Wirtschaftsförderung“ des Landkreises Darmstadt-Dieburg vor, um den für diesen Bereich zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kommunalverwaltungen des Kreises die Leistungen von „südhessen effizient mobil“ näher zu erläutern. Im Juni wurden ebenfalls Gespräche über die Programminhalte und den Leistungsumfang mit dem European Space Operation Center in Darmstadt geführt, dessen Hausleitung sich an einer Teilnahme interessiert zeigt.

Im April und September bot das Agaplesion Elisabethenstift, das 2016 am Beratungsprogramm teilgenommen hatte, jeweils einen Mobilitätsinfotag für seine Beschäftigten an. Die DADINA unterstützte diese Aktionen mit Infopersonal und einem Stand, an dem sich Interessierte umfassend über das ÖPNV-Angebot in der Stadt Darmstadt und im Umland informieren konnten.

Schließlich wurden auch in diesem Jahr flankierend zu den Beratungen wieder vier dreistündige Workshops angeboten. Im Rahmen der ersten drei Workshops informierte das Netzwerk mit Unterstützung externer Referenten zu den Schwerpunktthemen ÖPNV-, Fußverkehr- und Radverkehrsförderung sowie Carsharing und E-Mobilität.

Den Höhepunkt bildete der letzte Workshop im November. Er wurde wie im vergangenen Jahr gemeinsam mit dem Betrieblichen Mobilitätsmanagement der Region Frankfurt veranstaltet und dieses Mal von der DADINA ausgerichtet. Wie in den Vorjahren standen die Vorstellung von Good-Practice-Beispielen und der Austausch der Teilnehmer im Vordergrund. Darüber hinaus wurde im Rahmen der Veranstaltung, an der u.a. auch die DADINA-Vorstandsvorsitzenden teilnahmen, sieben Unternehmen und Institutionen das IHK-Zertifikat zum Betrieblichen Mobilitätsmanagement überreich. Dabei handelte es sich um die Stadtverwaltung Darmstadt, die Agaplesion Elisabethenstift gGmbH, die Altnatura Handels GmbH, das gemeinsame Gesundheitsamt für die Stadt Darmstadt und den Landkreis Darmstadt-Dieburg, den Landeswohlfahrtsverband Hessen, die entega AG sowie die Telespazio VEGA Deutschland GmbH.

Die Stadtverwaltung Ober-Ramstadt bekam ein Folge-Zertifikat, nachdem sie bereits im Jahr 2013 ihr Erst-Zertifikat erhalten hatte. Alle Unternehmen hatten in den vergangenen Jahren an „südhessen effizient mobil“ teilgenommen und anhand von standortspezifischen Analysen und mit Hilfe fachkundiger externer Berater einen detaillierten Mobilitätsplan ausgearbeitet. In der Folge waren diese Pläne von der IHK Darmstadt in Kooperation mit der ivm GmbH zur Erlangung des Zertifikats geprüft worden.

Das Programm „südhessen effizient mobil“ wird auch im kommenden Jahr fortgesetzt.

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Vorbildliche Mobilität achtfach ausgezeichnet

Gemeinsame Presseinformation

(IHK – ivm – Wissenschaftsstadt Darmstadt – DADINA - RMV) Seit gestern (16.11.) können sich acht Firmen und Institutionen aus Darmstadt und Umgebung über sieben Erstzertifikate und ein Folgezertifikat der IHK freuen, die ein besonderes Engagement für nachhaltige Mobilität bescheinigen. Sie alle hatten in den vergangenen Jahren am Beratungsprogramm „südhessen effizient mobil“ teilgenommen und die Mobilitätsituation ihres Standorts und ihrer Belegschaft genauer unter die Lupe genommen. Auf Grundlage der individuell ausgerichteten Analysen entstanden in den Unternehmen passgenaue Mobilitätspläne, die in den zurückliegenden Monaten von der IHK Darmstadt Rhein Main Neckar in Kooperation mit der ivm GmbH näher geprüft wurden.

 

Engagement im Mobilitätsmanagement wird ausgezeichnet

„Mit dem Zertifikat bieten wir Unternehmen und Institutionen die Möglichkeit, ihr Engagement formal bewerten zu lassen. Zudem zeigen die Auditierungen deutlich, wie wichtig Mobilitätsmanagement inzwischen für die Region ist“, sagt Daniel Kaeding, Referent für Verkehr, Mobilität und Logistik der IHK Darmstadt. Zu den Erst-Ausgezeichneten gehören dieses Mal das Agaplesion Elisabethenstift, die Altnatura Handels GmbH, das gemeinsame Gesundheitsamt für die Stadt Darmstadt und den Landkreis Darmstadt-Dieburg, der Landeswohlfahrtsverband Hessen, die entega AG sowie die Telespazio VEGA Deutschland GmbH.

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt zählt zu den Ausgezeichneten

Auch die Wissenschaftsstadt Darmstadt zählt zu den auditierten Arbeitgebern. „Betriebliches Mobilitätsmanagement sehen wir nicht nur als ein abgeschlossenes Projekt, sondern vielmehr als permanenten Prozess, den wir deshalb personell in unserer Verwaltung aber auch bei der DADINA dauerhaft verankert haben“, erläutert DADINA-Vorstandsvorsitzende Stadträtin Dr. Barbara Bozcek.

Mit der Überprüfung ihrer Anstrengungen im Rahmen des Re-Audits ist die Stadtverwaltung Ober-Ramstadt den anderen Zertifikatsträgern einen Schritt voraus. Das Folgezertifikat bescheinigt der Kommune, dass sie einen Großteil der für die ersten Jahre geplanten Maßnahmen umgesetzt hat und sich weiter in diesem Bereich engagieren wird.

„Mobilität spielt in unserer Gesellschaft eine immer größere Rolle. Deshalb ist es wichtig, dass wir mit unserem Beratungsangebot zum betrieblichen Mobilitätsmanagement einen Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz leisten.“ betont der stellvertretende DADINA-Vorstandsvorsitzender Erster Kreisbeigeordneter Christel Fleischmann. Zählt man die heute ausgezeichneten Unternehmen hinzu, haben bislang 14 Arbeitgeber in Südhessen ihr Engagement auf den Prüfstand stellen lassen und ein Zertifikat für ihren vorbildlichen Umgang in Sachen umweltschonender Mobilität erhalten.

RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat hob hervor: "Eines der zentralen Elemente des betrieblichen Mobilitätsmanagement ist es den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern den Umstieg auf Bus und Bahn attraktiv zu gestalten. Mit dem RMV-JobTicket und Rabatten für Firmen bieten wir kleineren wie größeren Unternehmen eine "einfachen und umfassende Möglichkeit zur Nutzung des RMV."

Mobilität und Verkehr sind wichtige Standortfaktoren

„Mobilität und Verkehr sind wichtige Standortfaktoren für unsere Region. Die gute Erreichbarkeit des Unternehmensstandorts für Beschäftigte, Kunden und Besucher spielt eine wichtige Rolle. Mit dem Aufbau des Beratungsprogramms hat die ivm GmbH einen wichtigen Impuls zur Ansprache und Motivation von Unternehmen und Aufgabenträgern geschaffen, sich mit dem ganzheitlichen Ansatz des Mobilitätsmanagements systematisch zu beschäftigten und dauerhafte Strukturen für die Umsetzung zu schaffen.“ betont Heike Mühlhans, Geschäftsführerin der ivm GmbH. Seit 2011 begleitet die ivm GmbH als regionale Koordinierungsstelle gemeinsam mit den Netzwerken vor Ort Unternehmen und Institutionen Schritt für Schritt bei der Erstellung und Umsetzung eines eigenen Mobilitätskonzepts.

Rund 70 Unternehmen mit rund 100.000 Beschäftigten beraten

In diesem Zeitraum wurden inzwischen insgesamt mehr als 70 Unternehmen mit rund 100.000 Beschäftigten aus der Region rund um das Betriebliche Mobilitätsmanagement beraten. Das Programm „südhessen effizient mobil“ wird vom Netzwerk Betriebliches Mobilitätsmanagement Südhessen angeboten – einem Zusammenschluss aus der Wissenschaftsstadt Darmstadt, den Landkreisen Darmstadt-Dieburg und Groß-Gerau, der Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA), der ivm GmbH (Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain), dem Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) und der Industrie- und Handelskammer (IHK) Darmstadt Rhein Main Neckar.

Kontakte

Regionale Koordinierungsstelle Mobilitätsmanagement

ivm GmbH (Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain)

Bessie-Coleman-Straße 7, 60528 Frankfurt am Main

Christine Breser Tel. 069-660759-0 Email: bmm(at)ivm-rheinmain.de

Lokale Koordinierungsstelle Mobilitätsmanagement

Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation - DADINA

Europaplatz 1, 64293 Darmstadt

Ralph Joly Tel. 06151-36051-19 Email: ralph.joly(at)dadina.de

Industrie- und Handelskammer (IHK) Darmstadt Rhein Main Neckar

Rheinstraße 89, 64295 Darmstadt

Daniel Kaeding Tel. 06151-871-182 Email: kaeding(at)darmstadt.ihk.de

Weiterführende Informationen:

www.suedhessen-effizient-mobil.de

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Wissenschaftsstadt Darmstadt erhält IHK-Zertifizierung für Betriebliches Mobilitätsmanagement

(Darmstadt) Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat am Donnerstag (16.11.) die IHK-Zertifizierung für die Erarbeitung eines Konzeptes zum Betrieblichen Mobilitätsmanagement und damit einen weiteren Beitrag zum Klimaschutz erhalten. 

Die Stadtverwaltung ist mit rund 3300 Beschäftigten ein großer Arbeitgeber in Darmstadt und damit auch Erzeuger von Verkehr. Als einer der ersten Arbeitgeber in Darmstadt hat die Stadt daher am Programm „Südhessen effizient mobil“ teilgenommen. Dabei waren das Problem der Parkraumknappheit sowie das Ziel, eine ökologisch bewusste Verkehrsmittelwahl zu fördern, die Ausgangspunkte für die Erarbeitung eines Mobilitätsplanes.

„Ziel ist es, die Belastungen durch den Verkehr zu verringern ohne die Mobilität des Einzelnen einzuschränken. Mit dem Betrieblichen Mobilitätsmanagement in unserer eigenen Verwaltung  leisten wir einen Beitrag, die Mobilität unserer Beschäftigten auf dem Weg zum und vom Arbeitsplatz sowie auf Dienstwegen nachhaltig zu sichern und weiterzuentwickeln, Kosten für Dienstfahrten zu reduzieren und einen Beitrag zur Gesundheitsförderung zu leisten“, erläutert dazu Stadträtin Dr. Barbara Boczek.

„Als Verkehrsdezernentin sehe ich das Mobilitätsmanagement als ein unverzichtbares Instrument für eine sozial, wirtschaftlich und ökologisch nachhaltige Verkehrsentwicklung“. Betriebliches Mobilitätsmanagement zielt darauf ab, unternehmens- bzw. verwaltungsbezogene Mobilität mit geringem Aufwand systematisch zu analysieren und darauf aufbauend Maßnahmen zu entwickeln, um Mobilitätskosten zu reduzieren, den Ressourceneinsatz zu verringern, Verkehrsprobleme am Standort zu lösen und die Umweltfreundlichkeit zu verbessern. Durch die Verlagerung von Pendlerverkehren vom Auto auf andere Verkehrsträger soll der Wirtschaftsverkehr besser fließen.

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat diesen Prozess erfolgreich durchlaufen und in einem Mobilitätsplan die wichtigsten Ziele und Schritte zu einer effizienteren Mobilität festgehalten. Außerdem wurde die Analyse um eine umfassende Untersuchung zum städtischen Dienstwagenfuhrpark und dessen Auslastung erweitert.

„Wir freuen uns über die Zertifizierung für unseren bisher durchlaufenden Prozess, sehen sie aber auch als Herausforderung beziehungsweise Ansporn die nächsten Schritte und Maßnahmen anzugehen und den Prozess zu verstetigen“, so Boczek. Nicht einzelne Maßnahmen sondern ein Bündel von Maßnahmen, das die individuelle Situation des Einzelnen berücksichtigt, soll im Rahmen des Betrieblichen Mobilitätsmanagements umgesetzt werden. Einiges aus der Agenda ist bereits auf den Weg gebracht, wie etwa das JobTicket, Informationen im Intranet mit Fahrtkostenrechner, eine ämterübergreifende Arbeitsgruppe zur Begleitung und Umsetzung des Prozesses. Weitere Maßnahmen wie die Bildung eines zentralen Dienstfahrzeugpools sind in der Planung.

 

Ein zentraler Erfolgsfaktor ist die Einbettung des Programms „Südhessen effizient mobil“ in ein regional und lokal verankertes Netzwerk, an dem alle für die Gestaltung des Verkehrs, des Standortmarketings und der Wirtschaftsförderung relevanten Institutionen beteiligt sind. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat 2011 als aktiver Netzwerkpartner mitgewirkt das Programm zu initiieren und unterstützt kontinuierlich die Verstetigung des Prozesses.

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