Link zum Servicepaket

Der schnelle Zugang für Fragen und Anregungen ist unser Online-Serviceportal. Bei Verspätungen können Sie Geld zurück erhalten oder die Reise mit einem anderen Verkehrsmittel durchführen.

Logo RMV

RMV-Servicetelefon
069 - 24 24 80 24
täglich rund um die Uhr

Bessere Verbindungen zwischen Darmstadt und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg – Gutachten für Ostkorridor liegen vor

Leistungsfähiges Sammelbussystem

Busbeschleunigung am Ostbahnhof

Die Bürger und Bürgerinnen des Landkreises Darmstadt-Dieburg können sich auf verbesserte Verkehrsverbindungen in die Wissenschaftsstadt Darmstadt freuen. Dazu gehört auch die Busbeschleunigung am Ostbahnhof. Mit dieser Nachricht stellen Oberbürgermeister Jochen Partsch und der Erste Kreisbeigeordnete Christel Fleischmann zusammen mit Bürgermeisterin Christel Sprößler aus Roßdorf und Bürgermeister Achim Grimm aus Groß-Zimmern die Ergebnisse der Studien zum "Sammelbussystem" und zur sogenannten "Kombilösung" vor. Die beiden Untersuchungen waren von der Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation - DADINA - in Auftrag gegeben.

Das Sammelbussystem
Das Ziel eines Sammelbussystems als Verbindung zwischen Darmstadt und dem östlichen Landkreis Darmstadt-Dieburg ist es, ein hochwertiges Bussystem einzurichten, das eine schnelle und leistungsfähige Verbindung bietet. "Im Laufe der Planung zeigte sich, dass es sinnvoll ist, mehrere Sammelbuslinien vorzusehen", sagt DADINA-Vorstandsvorsitzender Fleischmann, "denn dadurch verringern sich auch die Umsteigenotwendigkeiten von anderen Buslinien zum Sammelbus." So würde es weiterhin Direktverbindungen von Dieburg, Groß-Umstadt, Groß-Zimmern, Reinheim und Roßdorf nach Darmstadt geben. Hierauf möchten die Kommunen Groß-Zimmern und Roßdorf auch nicht verzichten, wie Bürgermeisterin Sprößer und Bürgermeister Grimm im Gespräch bestätigten.

Drei Sammelbuslinien sind möglich
In dem Gutachten sind drei Sammelbuslinien dargestellt, die von Groß-Zimmern über Roßdorf, von Groß-Zimmern über die B 26 sowie von Reinheim nach Darmstadt führen. Beim Sammelbus sollen größere und komfortablere Fahrzeuge eingesetzt werden als die heutigen Standard- und Gelenkbusse. Auch der Einsatz von Elektrobussen ist möglich und kann zu einem späteren Zeitpunkt realisiert werden.

Busbeschleunigung am Ostbahnhof als erste Maßnahme
Für das Sammelbussystem wurde auch die Infrastruktur am Darmstädter Ostbahnhof untersucht. Im Fokus standen hier insbesondere eine Busbeschleunigung auf der B 26 und eine eigene Bustrasse mit Unterführung am Ostbahnhof. Um die Entscheidungsgrundlage zu verbessern, wurde eine Simulation der Verkehrsabläufe durchgeführt. "Hier zeigte sich unter anderem, dass die frühzeitige Trennung der Fahrspuren in eine Geradeausspur in die Landgraf-Georg-Straße und eine Rechtsabbiegerspur in den Fiedlerweg eine flüssigere Verkehrsabwicklung ermöglicht", erklärt Darmstadts Oberbürgermeister und Verkehrsdezernent, Jochen Partsch. Da die Variante mit der Unterführung am Ostbahnhof deutlich höhere Kosten hat, aber keine relevanten zusätzlichen Fahrgaststeigerungen bringt, empfehlen die Gutachter die Umsetzung der Busbeschleunigung am Ostbahnhof. Durch die zusätzliche Busspur ab dem Unterführungsende stadteinwärts können die Busse ungehindert bis zur Haltestelle am Ostbahnhof gelangen.

"Nun muss mit Hessen Mobil geklärt werden, inwieweit Fördermöglichkeiten für die Maßnahme bestehen", so Partsch. Es wird Kosten von etwa 1,1 Millionen Euro gerechnet. "Da die Busbeschleunigung auf dem Gebiet der Stadt Darmstadt erfolgen soll, würde die weitere Planung auch federführend durch sie betreut", sagt Partsch. Der Beschluss in der DADINA-Verbandsversammlung sieht deshalb auch eine entsprechende Empfehlung an die Stadt Darmstadt vor.

Ergänzend teilen Fleischmann und Partsch mit, dass auch kurzfristige Entlastungsmaßnahmen an den Haltestellen "Willy-Brandt-Platz" und "Luisenplatz" geprüft wurden. Es habe sich aber gezeigt, dass es ohne eine grundlegende Änderung der Linienwege schwierig ist, dort deutliche Entlastungen zu erzielen.

Kombilösung geprüft
Das Büro VKT aus Frankfurt hat die Prüfung der sogenannten "Kombilösung", die in der letzten Sitzungsperiode durch die CDU-Fraktion in der DADINA-Verbandsversammlung eingebracht wurde, geprüft. Die Kombilösung besteht aus Angeboten der Verkehrsträger Eisenbahn, Stadt-Land-Bahn und Bus. Hier gab es zum einen die Überlegung, die Bahnstrecke Groß-Zimmern - Darmstadt zu reaktivieren, die mit Zügen zum Darmstädter Hauptbahnhof oder nach Frankfurt befahren werden soll. Zum anderen wurde eine Stadt-Land-Bahn bis in die Darmstädter Innenstadt erwogen. Diese Variante wurde jedoch von Gutachtern vor allem im Hinblick auf die bauliche Gestaltung der Strecke vom Ostbahnhof bis zum Stadtzentrum als sehr problematisch angesehen. Zudem sieht der RMV Nachteile für den Regionalverkehr, wenn die Odenwaldbahn teilweise in die Darmstädter Innenstadt fahren würde. Die hohen Investitionskosten von rund 66 Millionen Euro für die Reaktivierung der Strecke von Groß-Zimmern nach Darmstadt und das nicht ausreichende Fahrtenangebot werden von den Gutachtern ebenfalls als nachteilig angesehen. Aus den diesen Gründen empfiehlt der Vorstand der DADINA-Verbandsversammlung, die Kombilösung nicht weiter zu verfolgen.

 

  • Leistungsfähiges Sammelbussystem
  • Busbeschleunigung am Ostbahnhof

Die Bürger und Bürgerinnen des Landkreises Darmstadt-Dieburg können sich auf verbesserte Verkehrsverbindungen in die Wissenschaftsstadt Darmstadt freuen. Dazu gehört auch die Busbeschleunigung am Ostbahnhof. Mit dieser Nachricht stellen Oberbürgermeister Jochen Partsch und der Erste Kreisbeigeordnete Christel Fleischmann zusammen mit Bürgermeisterin Christel Sprößler aus Roßdorf und Bürgermeister Achim Grimm aus Groß-Zimmern die Ergebnisse der Studien zum "Sammelbussystem" und zur sogenannten "Kombilösung" vor. Die beiden Untersuchungen waren von der Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation - DADINA - in Auftrag gegeben.

Das Sammelbussystem
Das Ziel eines Sammelbussystems als Verbindung zwischen Darmstadt und dem östlichen Landkreis Darmstadt-Dieburg ist es, ein hochwertiges Bussystem einzurichten, das eine schnelle und leistungsfähige Verbindung bietet. "Im Laufe der Planung zeigte sich, dass es sinnvoll ist, mehrere Sammelbuslinien vorzusehen", sagt DADINA-Vorstandsvorsitzender Fleischmann, "denn dadurch verringern sich auch die Umsteigenotwendigkeiten von anderen Buslinien zum Sammelbus." So würde es weiterhin Direktverbindungen von Dieburg, Groß-Umstadt, Groß-Zimmern, Reinheim und Roßdorf nach Darmstadt geben. Hierauf möchten die Kommunen Groß-Zimmern und Roßdorf auch nicht verzichten, wie Bürgermeisterin Sprößer und Bürgermeister Grimm im Gespräch bestätigten.

Drei Sammelbuslinien sind möglich
In dem Gutachten sind drei Sammelbuslinien dargestellt, die von Groß-Zimmern über Roßdorf, von Groß-Zimmern über die B 26 sowie von Reinheim nach Darmstadt führen. Beim Sammelbus sollen größere und komfortablere Fahrzeuge eingesetzt werden als die heutigen Standard- und Gelenkbusse. Auch der Einsatz von Elektrobussen ist möglich und kann zu einem späteren Zeitpunkt realisiert werden.

Busbeschleunigung am Ostbahnhof als erste Maßnahme
Für das Sammelbussystem wurde auch die Infrastruktur am Darmstädter Ostbahnhof untersucht. Im Fokus standen hier insbesondere eine Busbeschleunigung auf der B 26 und eine eigene Bustrasse mit Unterführung am Ostbahnhof. Um die Entscheidungsgrundlage zu verbessern, wurde eine Simulation der Verkehrsabläufe durchgeführt. "Hier zeigte sich unter anderem, dass die frühzeitige Trennung der Fahrspuren in eine Geradeausspur in die Landgraf-Georg-Straße und eine Rechtsabbiegerspur in den Fiedlerweg eine flüssigere Verkehrsabwicklung ermöglicht", erklärt Darmstadts Oberbürgermeister und Verkehrsdezernent, Jochen Partsch. Da die Variante mit der Unterführung am Ostbahnhof deutlich höhere Kosten hat, aber keine relevanten zusätzlichen Fahrgaststeigerungen bringt, empfehlen die Gutachter die Umsetzung der Busbeschleunigung am Ostbahnhof. Durch die zusätzliche Busspur ab dem Unterführungsende stadteinwärts können die Busse ungehindert bis zur Haltestelle am Ostbahnhof gelangen.

"Nun muss mit Hessen Mobil geklärt werden, inwieweit Fördermöglichkeiten für die Maßnahme bestehen", so Partsch. Es wird Kosten von etwa 1,1 Millionen Euro gerechnet. "Da die Busbeschleunigung auf dem Gebiet der Stadt Darmstadt erfolgen soll, würde die weitere Planung auch federführend durch sie betreut", sagt Partsch. Der Beschluss in der DADINA-Verbandsversammlung sieht deshalb auch eine entsprechende Empfehlung an die Stadt Darmstadt vor.

Ergänzend teilen Fleischmann und Partsch mit, dass auch kurzfristige Entlastungsmaßnahmen an den Haltestellen "Willy-Brandt-Platz" und "Luisenplatz" geprüft wurden. Es habe sich aber gezeigt, dass es ohne eine grundlegende Änderung der Linienwege schwierig ist, dort deutliche Entlastungen zu erzielen.

Kombilösung geprüft
Das Büro VKT aus Frankfurt hat die Prüfung der sogenannten "Kombilösung", die in der letzten Sitzungsperiode durch die CDU-Fraktion in der DADINA-Verbandsversammlung eingebracht wurde, geprüft. Die Kombilösung besteht aus Angeboten der Verkehrsträger Eisenbahn, Stadt-Land-Bahn und Bus. Hier gab es zum einen die Überlegung, die Bahnstrecke Groß-Zimmern - Darmstadt zu reaktivieren, die mit Zügen zum Darmstädter Hauptbahnhof oder nach Frankfurt befahren werden soll. Zum anderen wurde eine Stadt-Land-Bahn bis in die Darmstädter Innenstadt erwogen. Diese Variante wurde jedoch von Gutachtern vor allem im Hinblick auf die bauliche Gestaltung der Strecke vom Ostbahnhof bis zum Stadtzentrum als sehr problematisch angesehen. Zudem sieht der RMV Nachteile für den Regionalverkehr, wenn die Odenwaldbahn teilweise in die Darmstädter Innenstadt fahren würde. Die hohen Investitionskosten von rund 66 Millionen Euro für die Reaktivierung der Strecke von Groß-Zimmern nach Darmstadt und das nicht ausreichende Fahrtenangebot werden von den Gutachtern ebenfalls als nachteilig angesehen. Aus den diesen Gründen empfiehlt der Vorstand der DADINA-Verbandsversammlung, die Kombilösung nicht weiter zu verfolgen.

Nach oben Nach oben